Wie gut, dass es WIKIPEDIA gibt


Worüber man sich mehr Klarheit verschaffen sollte:

Allmende
Artenschutz
Anthropozän
Basis und Überbau
Biodiversität
Bucharin, Nikolai Iwanowitsch
Bundesbeauftragter für Stasiunterlagen
Cruschtschow, Nikita
Commoner, Barry
Daniels, Roland
Das 2-Grad-Ziel
Das Prinzip Hoffnung
Deutsche Demokratische Repubik
Diktatur des Proletariats
Mbaye Diagne
Domaschk, Matthias
Daly, Herman
Eisenfeld, Bernd
Emissionsrechtehandel
Ende, Adolf
Engels
Erkenntnistheorie
Flechtheim, Ossip K.
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)
Foxconn
Fuchs, Jürgen
Gegenseitige Hilfe in der Tier und Menschenwelt
Generalplan Ost
Geplante Obsoleszenz
Gesellschaftliche Naturverhältnisse
Globale Erwärmung
Global Szenario Group
Gramski
Großer Sprung nach vorn
Grundrisse der Kritik der Politischen Ökonomie
GULAG
Gutmensch
Gutes Leben
David Harvey
Historischer Materialismus
Hegel
Hobsbown, Eric
Humanökologie
Institution
James O´Connor
John Bellamy Foster
John O‘ Neill
Konsumgüterproduktion in der DDR
Kriegskommunismus
Leipziger Beatdemo
Lankester, Edwin
Lankester, Ray
Lenin
Leonhard, Susanne
Leonhard, Wolfgang
List der Vernunft
Lutz, Rüdiger
Fischer-Kowalski, Maria
Marcuse, Herbert
Marx
Marxismus
Marxistischer Humanismus

Marx’s theory of human nature

Marx, Elenor
Maske der Trauer
Memorial
Menschenrechte
Mészáros, István
Metabolic rift
Mlynář, Zdeněk
Morris, William
Nachhaltige Entwicklung
Nachhaltigkeitsmanagement
Nentwig, Ingo
Neue Ökonomische Politik
Phänomenologie des Geistes
Pilecki, Witold
Produktivkräfte
Ökobilanz
Ökologischer Fußabdruck
Ökologische Modernisierung
Philosophie der Praxis (Praxisphilosophie)
Prager Frühling
Peter Linebaugh
„Protokolle derWeisen von Zion“
Marxhausen, Thomas
Rjasanow, Dawid Borissowitsch
Rau, Milo
Ruben, Peter
Richta, Radovan (engl.)
Schindler, Emilie
Schindler, Oskar
Šik, Ota
Stalinismus
Starke Nachhaltigkeit
Strukturalismus
Sukatschow, Wladimir Nikolajewitsch
Umweltsoziologie
Vernadsky, Vladimir Ivanovich
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Wallerstein
Weltgeist
Whitehead, Alfred North
Will, Rosemarie
Winstanley, Gerrard
Wolf, Dieter

Die Seite über Sozialismus allerdings ist an manchen Stellen eher geeignet erworbene Klarheiten zu beseitigen oder neue zu verbauen. Wirklich skandalös ist z.B. der Abschnitt über „Nationalsozialismus“ der allen Ernstes als (nationale) Spielart des Sozialismus vorgestellt wird. Immerhin klärt Wikipedia an anderer Stelle ungewollt, welche geistes Kind der Rechtswissenschaftler Johann Braun ist, der folgendermaßen zitirt wird.
Der Rechtswissenschaftler Johann Braun schreibt: „Eine sozialistische Utopie liegt auch dem Nationalsozialismus zugrunde. Zwar zielt dieser nicht auf einen Sozialismus für alle ab, also nicht auf einen internationalen, sondern auf einen nationalen Sozialismus; aber die Logik des utopischen Rechtsdenkens herrscht auch hier.“
Sehr zu wünschen übrig lässt auch der Wikipedia Artikel über Ökosteuer.  Unter dem Abschnitt „Lenkungswirkung“ und „Zweckbindung“ werden (ohne Hinweise auf Quellen) ausschließlich Argumente von Gegnern der Ökosteuer genannt. Hinweise auf die Argumente für die Kopplung der Ökosteuer an eine Senkung der Lohnabgaben fehlen.
Es fehlen auch Differenzierungen zwischen den damaligen Positionen der Grünen und der SPD in Zeiten er Schröder-Regierung.
Beim „Historischen Materialismus“ ist der folgende Satz renovierungsbedürftig:

Die Lösung der dem jeweiligen Gesellschaftssystem innewohnenden, antagonistischen Widersprüche führt gesetzmäßig zu gesellschaftlichen Veränderungen und zur Herausbildung einer neuen Gesellschaftsformation.

Es gibt keine „die Lösung“, die als treibende Kraft – gesetzmäßig oder nicht – irgendwo „hinführen“ könnte. Widersprüche werden ganz generell nicht (wie etwa Rätsel der Geschichte oder auch gordische Knoten) „gelöst“  sondern aufgehoben – und zwar in dem doppelten Sinn, dass die unvereinbare Gegensätzlichkeit von sozialen Interessen verschwinden als auch, dass das produktive, soziale Potenzial der einstigen Interessen erhalten bleiben.
Die in der historisch-materialistischen Betrachtungsweise sind die zur Herausbildung neuer Gesellschaftsformationen drängenden Widersprüche auch beileibe nicht nur „Klassengegensätze“  sondern ganz allgemein sich entwickelnde „Produktivkräfte“, die im Widerspruch zu den Aneignungsformen bzw. Formen der Zweckbestimmung (oder auch der Bestimmung von Risiken und in Kauf zu nehmender Schäden) geraten.

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