Pedition: Für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie ohne Rückkehrmöglichkeiten!

Von: Ute Schlumpberger aus Perl

An den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Deutschland

Wir, die unterzeichneten Bürgerinnen und Bürger, fordern Sie, Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Mitglieder des Bundestages dazu auf, sich für die folgenden Belange auf der bundespolitischen Ebene zu engagieren und dementsprechend umzusetzen;

  • Wir fordern, den sofortigen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Atomenergie ohne Rückkehrmöglichkeiten.
  • Wir fordern, einen verbindlichen und unumkehrbaren Zeitplan für den Ausstieg aus der Kohleenergie zu esrtellen und diesen Zeitplan umsetzen. Nur als absolute Notreserve die modernsten Kohlekraftwerke laufen lassen, diese auf den neuesten technischen Stand modernisieren.
  •  Wir fordern eine gesetzliche und unumkehrbare Regelung, dass erneuerbare Energien absoluten Vorrang in der Netzeinspeisung haben.
  • Wir fordern, signifikante Investitionen in die Entwicklung regional erzeugter, erneuerbarer Energien in dezentraler Form voran zu treiben sowie vehement um zu setzen.Die Energie, die vor Ort verbraucht wird, soll vor Ort mittels erneuerbarer Energie erzeugt werden.
  • Wir fordern, mehr Förder & Subventionsgelder für erneuerbare Energien & die Altbausanierung frei zu machen.
  • Wir fordern, vorrangige Zusammenarbeit mit reinen Ökostrom – Anbietern für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen des zügigen Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland.
  • Wir fordern, die Stromzufuhrtrasse vom AKW Cattenom sowie von Fessenheim und weiteren Atomkraftwerken im Ausland schnellstens und unumkehrbar zu unterbinden und ab einem festgesetzten schnellstmöglichen Datum die Stromtrasse zu schließen. Ein sofortiges Aus für Deutsche AKWs – bedeutet auch ein sofortiges Aus für den Strombezug aus dem Ausland.
  • Wir fordern die Überprüfung der Nuklearforschung: Wir fordern, dass der Anteil der Investionsgelder, die in die Nuklearforschung für Atomenergie und in die friedliche Nutzung der Atomenergie bzgl nuklearer Waffen investiert werden, in die Forschung und den Ausbau erneuerbarer Energien investiert werden.
  • Wir fordern, die sofortige unumkehrbare Schliessung aller Forschungsreaktoren; das Weiterbetreiben der Forschungsreaktoren ist ebenso bedenklich sowie Gefährlich wie das Weiterbetreiben der Atomreaktoren. Das Weiterbetreiben der nuklearen Forschungsreaktoren bedeutet weiterhin, dass die Gefahren der Kernenergienutzung unbeachtet bleiben. Im Berliner Forschungsreaktor wird vom TÜV Rheinland bestätigt, dass sich ein Riss im Kühlsystem des Reaktors befindet. Die Betreiber des Berliner Forschungsreaktors wollen den Riss nicht beseitigen, trotz aller gewussten Gefahren. Die deutsche Technologieführerschaft im Nuklearbereich soll erhalten bleiben. Wir fordern, die sofortige unumkehrbare Schliessung aller Forschungsreaktoren
  • Wir fordern, dass die Reststrommengen einer strikten Reglementierung mit einem verbindlichen und umkehrbaren Zeitplan erstellt wird.
  • Wir fordern, dass sich die Bundesregierung auf eine neue Suche bzgl. eines „adäquaten“ Atommüllendlagers begibt und Zukunftsgefahren bedenkt. Wie seit Jahren gewusst, sind Asse und Gorleben ungeignet.bUngeachtet der Endlagersuche, sehen wir weiterhin großen Aufklärungsbedarf. Die Fragen, welche Personen und Institutionen in erster Linie Verantwortung für das „Desaster“ Asse und Gorleben tragen, ist noch nicht beantwortet. Wir fordern Aufklärung zu den Fragen: Welche Personen und Institutionen in erster Linie Verantwortung für das „Desaster“ des Endlagermissbrauches von Gorleben und Asse tragen.
  • Wir fordern ebenso Aufklärung, bzgl. unserer Kenntnisse, dass im AKW Cattenom in Frankreich, die Brennmaterialien „Galice“ (HTC), nachdem die Franz. Atomaufsichtsbehörde 2008 die Genehmigung erteilt hat, eingesetzt werden dürfen.
  • Wir erwünschen einen transparenten Dialog über die Inhalte dieses Briefes und fordern die Bundesregierung, uns und die Öffentlichkeit über Ihre vorgesehenen Maßnahmen zeitnah zu informieren und sich für unsere Belange vehement zu engagieren.

Begründung: Wir wollen die Risiken des Weiterbetreibens der Atommeiler bis ins Jahr 2022 nicht auf uns nehmen.
Der sofortige Ausstieg aus der Atomenergie ist möglich.

Im Namen aller Unterzeichner.

Perl, 30.06.2011 (aktiv bis 29.09.2011)

Zur Sammelpedition…

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