GREENWASHING

30. Juli 2009

Als ein Prozess sozialer Emanzipation innerhalb der gegebenen Verhältnisse sehe ich (Öko-) Sozialismus als  sukzessive Entwicklung und Verallgemeinerung der Möglichkeit, Zwecke und Mittel menschlicher Bereicherung in einer Weise miteinander abzustimmen, dass die  sozialen und ökologischen Voraussetzungen und Wirkungen der Produktion in die Entscheidung einbezogen werden müssen.

Bevor eine als solche handlungsfähige menschliche Weltgemeinschaft geschaffen und diese Befähigung damit der weltweit vorherrschende soziale Prozess werden kann,  geschieht sie notgedrungen ökokapitalistisch gebremst, sehr widersprüchlich und nimmt oft paradoxe Formen an.

So kann z.B.  Greenwashing durchaus zum  Moment des  Fortschritts sozialer Emanzipation werden, wenn,  oder besser in so weit es gelingt, gegenüber einer breiten Öffentlichkeit die Unterschiede zwischen wirklichen Fortschritten in der umweltbewussten Gestaltung und bloßen Wortschritten, die über den größten Teil der Wirklichkeit nur hinwegtäuschen, aufzudecken.

Weil sich Greenwasher immerhin dazu genötigt sehen,sich zu einer  umweltbewussten bzw. menschenwürdigen Produktion und Produktgestaltung zu bekennen, sind sie auch genötigt, sich gegenüber Vorwürfen der Irreführung zu rechtfertigen und für ihr gesamtes Handeln gerade stehen zu müssen

In dem Sinne sollen hier nach und nach einige Beispiele des Greenwashing zusammengetragen werden.

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Der Focus spülte Leserkommentar in den Lokus

29. Juli 2009

Die in meinem Leserkommentar zur Focus-Online Ausgabe enthaltene Aufforderung, in der Berichterstattung über das Artensterben,  die Erkenntnis, dass „der Mensch“ Schuld  sei, zu spezifizieren und in der Angelegenheit mehr (Öko-) Sozialismus zu wagen, deutete die Onlineredaktion als „Verstoß gegen die Netiquette“ und spülte den Kommentar lieber in den Lokus, als ihn zu veröffentlichen.

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