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	<title>mehr (Öko-)Kommunismus wagen :-)</title>
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		<title>Rio + 20 Lesezeichen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökokapitalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rio+20 Konferenz der UN wird gewiss spannend. Während sich für die einen dort &#8222;der Kapitalismus&#8220; mittels  &#8222;Green Economy = Geo-Ingeneering&#8220; die Erde endgültig Untertan machen wird hoffen andere auf gewichtige Impulse für die große Verdichtung sozialer Bewegung und gesellschaftlicher Perspektivfindung in Richtung &#8222;Zukunftsfähigkeit&#8220; die sden gesellschaftlichen Mainstream nicht unberührt lässt. Also insgesamt eine schöne [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3637&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rio+20 Konferenz der UN wird gewiss spannend. Während sich für die einen dort <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2012/01/28/rio20-nein-zu-deren-geo-engineerten-grunen-okonomie/" target="_blank">&#8222;der Kapitalismus&#8220; mittels  &#8222;Green Economy = Geo-Ingeneering&#8220; die Erde endgültig Untertan machen wird</a> hoffen andere auf gewichtige Impulse für die große Verdichtung sozialer Bewegung und gesellschaftlicher Perspektivfindung in Richtung &#8222;Zukunftsfähigkeit&#8220; die sden gesellschaftlichen Mainstream nicht unberührt lässt.</p>
<p>Also insgesamt eine schöne Herausforderung für Fragen nach möglichen Perspektiven der ökokommunistischen Art.</p>
<p>Zunächst einige aktute Lesezeichen.</p>
<p>Die Deutsche Welle berichtet am  29.01.2012 über das Weltsozialforum.</p>
<p><strong><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15701451,00.html" target="_blank">UN-Umweltgipfel im Fokus des Weltsozialforums  </a></strong></p>
<blockquote><p>Auf dem Weltsozialforum in Brasilien stand der UN-Gipfel zur Nachhaltigen Entwicklung Rio+20 im Mittelpunkt. Viel diskutiert wurde auch das brasilianische Waldschutzgesetz sowie der Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte. Zum Abschluss des Weltsozialforums wurde zu einem &#8222;Gipfel der Völker&#8220; aufgerufen, der im Sommer parallel zum UN-Umweltgipfel in Rio veranstaltet werden soll. Für den Gewerkschafter Woyciechowski ist es wichtig, die Konferenz Rio+20 Schritt für Schritt zu begleiten, dass es nötige Gegenentwürfe gebe.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15701451,00.html" target="_blank">WEITER</a></p>
<p>Die Taz schrieb am  29.01.2012</p>
<h3><a href="http://www.taz.de/Weltsozialforum-in-Porto-Alegre/!86615/" target="_blank">Weltsozialforum in Porto Alegre Gemeingüter als dritter Weg</a></h3>
<blockquote><p>In Porto Alegre wird der Diskurs über die &#8222;Commons&#8220; zum globalisierungskritischen Mainstream. Zwischen Markt und Staat soll sie zur dritten Alternative werden.</p></blockquote>
<p>Zu Beginn des Weltsozialforums, am 24.1.12  hatte bereits das Neue Deutschland berichtet</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/216440.alternativen-fuer-rio-20-gesucht.html" target="_blank">Alternativen für Rio+20 gesucht &#8211; Weltsozialforum 2012 dreht sich thematisch vor allem um Umweltfragen</a></p>
<blockquote><p>Ziel ist es, den von den Vereinten Nationen und vielen Regierungen für die Konferenz Rio+20 vorgegebenen Themen realistische Alternativen entgegenzusetzen. Denn die geplanten neuen Millenniumsziele für Nachhaltigkeit werden als sinnentleerte Worthülsen kritisiert und das von der Industrie bejubelte Konzept der Green Economy gilt den meisten Vertretern von sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen als plumper Versuch, die ökologische Krise mit ihren Ursachen zu bekämpfen &#8211; mit noch mehr Wachstum, mit fragwürdigen Marktmechanismen und mit der kapitalistischen Aneignung öffentlicher Güter wie Wasser, Biodiversität oder von Indigenen bewohnten Territorien. Dieser Aussicht sollen Konzepte entgegengestellt werden, die teils lange diskutiert, teils aber auch schon umgesetzt werden. Dazu zählen die ökologische und familiäre Landwirtschaft, Entwürfe solidarischer Ökonomie und eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte Wachstumsphilosophie.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/216440.alternativen-fuer-rio-20-gesucht.html" target="_blank">WEITER</a></p>
<p>Und epo Entwicklungspolitik-online schreibt am 28.1.12</p>
<p><a href="http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=8066:rio20-sozialforum-verwirft-leitidee-der-green-economy&amp;catid=99:topnews" target="_blank">Rio+20: Sozialforum verwirft Leitidee der Green Economy</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Die Vorbereitungen zur Rio+20-Konferenz stehen bislang unter einem ungünstigen Stern: dem der Green Economy&#8220;, sagte Michael Frein, Nachhaltigkeitsexperte des <a href="http://www.eed.de/" target="_blank">Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED)</a>. &#8222;Die Weltwirtschaft soll grüner, die natürlichen Ressourcen sollen effizienter genutzt werden, an der weltweiten Ungerechtigkeit soll sich aber anscheinend nichts ändern.&#8220; Trotz heftiger Kritik der Aktivistinnen und Aktivisten sei dieser Ansatz inzwischen zum Fixstern der Regierungen für eine nachhaltige Entwicklung geworden. &#8222;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=8066:rio20-sozialforum-verwirft-leitidee-der-green-economy&amp;catid=99:topnews" target="_blank">WEITER</a></p>
<p><strong>Anmerkung hh:</strong> Bei aller Freude über die Aussicht auf eine alternative Agenda der Zivilgesellschaft bin ich doch entsetzt über die einseitige Dämonisierung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Green_Economy" target="_blank">Green Economy</a> selbst durch einen Vertreter des eed. Die wird anscheinend nicht in ihren Entwicklungspotezialen betrachet, deren Verlauf  keineswegs vorgezeichnet ist. Ein wenig mehr Dialektik wäre durchaus von Vorteil.</p>
<p>Der deutsche &#8222;Rat für Nachhaltige Entwicklung&#8220; zeichnet  naturgemäß ein weniger feindseliges Bild von der offiziellen UN-Linie.</p>
<p>Am 24.1.12 erklärt der RNE</p>
<h3><a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/news-nachhaltigkeit/2012/2012-01-26/rio-20-erster-entwurf-fuer-gipfel-abschlussdokument-liegt-vor/" target="_blank">„Rio+20“: Erster Entwurf für Gipfel-Abschlussdokument liegt vor</a></h3>
<blockquote><p><a title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.die-gdi.de/CMS-Homepage/openwebcms3.nsf/%28ynDK_contentByKey%29/ADMR-7A2HJ3?Open&amp;nav=active:Mitarbeiter%5CWissenschaftlicher%20Stab;expand:Mitarbeiter%5CWissenschaftlicher%20Stab" target="_blank">Steffen Bauer</a>, Politikwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn, sagt, dieser „Sustainable Development Council“ könnte zum „sichtbarsten institutionellen Ergebnis eines gelungenen Gipfels und zum Herzstück der reformierten Nachhaltigkeitsarchitektur“ der UN werden – wenn er zwei Funktionen erfüllt: Er müsse mit genügend Autorität ausgestattet werden, um die UN systemweit auf konkrete Nachhaltigkeitsziele zu verpflichten und dürfe dabei die Schwächen der CSD nicht importieren. Und der Rat müsse Fortschritte überwachen und überprüfen können. Ob es so weit kommt, ist laut Bauer ungewiss. Die Schwäche der CSD „dürfte allerdings vielerorts die Bereitschaft gesteigert haben, Rio für einen radikalen Schritt zu nutzen“.</p></blockquote>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/okokapitalismus-sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll-okosozialismus/'>Ökokapitalismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okologischer-new-deal/'>ökologischer New Deal</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/commons/'>Commons</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/entfremdung/'>Entfremdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okologischer-new-deal/green-new-deal/'>Green New Deal</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/kommunismus/'>Kommunismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/produktivkrafte/'>Produktivkräfte</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3637/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3637&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Com&#8217; on</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 01:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das wachsende Nachdenken über Commons, ich würde sagen: in öffentliche bzw. gemeinsame  soziale Verantwortung liegende Ressorcen, Gebrauchsgegenstände oder  -potenziale usw.,  ist  fürwahr spannend. Auch und grad, wenn man dafür streiten möchte, dass doch bitteschön mehr Weltkommunismus (der ökohumanistischen Art) gewagt werden sollte. Die Rosa Luxemburg Stiftung bot neulich die Gelegenheit,  unter dem Label &#8222;Commons&#8220;  firmierende [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3603&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das wachsende Nachdenken über Commons, ich würde sagen: in öffentliche bzw. gemeinsame  soziale Verantwortung liegende Ressorcen, Gebrauchsgegenstände oder  -potenziale usw.,  ist  fürwahr spannend. Auch und grad, wenn man dafür streiten möchte, dass doch bitteschön mehr Weltkommunismus (der ökohumanistischen Art) gewagt werden sollte. Die Rosa Luxemburg Stiftung bot neulich die Gelegenheit,  unter dem Label &#8222;Commons&#8220;  firmierende Konzepte und Gedanken näher kennenzulernen</strong></p>
<p>Einen guten Einstieg scheint mir diese wundervolle Präsentation von Stephan Merez zu ermöglichen.</p>
<div id="__ss_10562109" style="width:425px;"><strong><a title="Commons als Grundlage einer neuen Produktionsweise" href="http://www.slideshare.net/StefanMz/commons-als-grundlage-einer-neuen-produktionsweise" target="_blank">Commons als Grundlage einer neuen Produktionsweise</a></strong><iframe src='http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/10562109' width='425' height='348' scrolling='no'></iframe></div>
<div style="padding:5px 0 12px;">View another <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">webinar</a> from <a href="http://www.slideshare.net/StefanMz" target="_blank">StefanMz</a></div>
<div style="padding:5px 0 12px;"><span id="more-3603"></span></div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Mit dem Begriff Quer-Production = Herstellung von Querness  weiß ich allerdings nicht viel anzufagen. Scheint mit der Gendertheorie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler" target="_blank">Judith Butlers </a>zu tun zu haben,  und die empfinde ich oft als sehr, sagen wir einmal  auf die Idee &#8222;fixiert&#8220;, alle  menschlichen Zustände seien in den Köpfen der Menschen konstruiert und könnten daher im Prinzip beliebig bzw. nach bessserer Einsicht umgetauscht werden.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Dass die Menschen ihre Lebensbedingungen herstellen, stimmt ja nur bedingt, denn die Fische, die &#8222;wir&#8220; aus den Weltmeeren holen, wurden z.B. nicht vom Menschen hergestellt &#8211; auch wenn die Arbeit, die mit dem Fischen, der Verarbeitung und Beförderung der dann toten Fische zum Teller usw. verbundene Arbeit diese &#8222;Produktivkräfte der Natur&#8220; erst zum Bestandteil der Herstellung eines Zustandes der Sättigung machen, der ein menschlicher ist.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Außerdem ist in meinen Augen die entscheidende Frage die nach den historisch zur Verfügung stehenden Produktivkräften also den historischen und damit einher gehend auch den jeweils indiviuellen <em><strong>Möglichkeiten</strong></em>,  das gute (Zusammen-) Leben auf die eine oder die andere Art zu (re-)produzieren und sich dabei Fisch leisten zu können &#8211; oder dies überhaupt zu wollen. Das wird Stephan Mz sicher nicht bestreiten.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Nur, wenn er sagt, dass Waren keine Dinge sind, sondern<em> &#8222;eine soziale Form, die Lebensbedingungen in denen wir leben, herzustellen</em>&#8222;, dann scheint mir das ein wenig zu verkürzt ausgedrückt.  Gemeint ist offenbar &#8222;Warenproduktion&#8220;, denn natürlich sind Waren &#8222;Dinge&#8220; (oder auch zum Kauf stehende Handlungen oder deren Potenziale), nur dass sie in in der Tat in einer bestimmten (historisch vorherrschenden, auf Privateigentum der Produktionsmittel gründenden) Weise hergestellt bzw. zur Herstellung eines begehrten Zustandes angeeignet werden -müssen.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">So wichtig ich es auch finde, darauf hinzuweisen, dass das Ware-Sein oder Gemeingut-Sein eines &#8222;Dings&#8220; (einer Ressource, eines Gebrauchsgegenstandes oder -potenzials)  keine Natureigenschaft dieser &#8222;Dinge&#8220; sind, sondern eine bestimmte (privat oder aber gemeineigentümliche) Art des Zusammenwirkens bei deren Zweckbestimmung und Erarbeitung, der dafür notwendigen  Motivation oder auch Art der Sorge um die Fortsetzung der (Wieder-) Herstellungsbedingungen diese Dinge bzw. Handlungen zu &#8222;Waren&#8220; oder &#8222;Gemeingüter&#8220; macht.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Auf keimform.de sind noch andere Vorträge und auch Protokolle der Tagung nachzulesen, wie etwa zur Frage<a href="http://keimform.de/2011/comon-commons-und-linke/#comment-21402" target="_blank"> in wie weit Commons von linken Perspektiven und diese von den Commons lernen könnten</a> oder <a href="http://keimform.de/2011/com-on-commons-pushen/#more-5139" target="_blank">zur Frage des &#8222;Pushen von Commons&#8220;</a> wo hervor gehoben wird, dass Commons quer zum &#8211; falschen, weil sich in Wirklichkeit gegenseitig bedingenden &#8211; Dualismus von Staat und Markt stehenden. Und wo z.B der Frage nachgegangen wird, ob die Warenform oder Nicht-Warenform und damit auch das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Geld der bestimmende Faktor der Unterscheidung sei, wogegen eingewandt wurde, dass sich Commons gerade dadurch auszeichnen, dass sie sich aufgrund ihrer Vielfätigkeit nicht exakt definieren lassen.</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Das ist m.E. deshalb so, weil Commons im Sinne von gemeinschaftlich regulierter Nutzung, Pflege, (Weiter-)Entwicklung von Ressourcen entweder noch nicht kapitalistisch einverleibt sind (und davor gegebenenfalls geschützt werden müssen) , oder es entsteht gerade infolge kapitalistischer Effizienz eine Sphäre von Common Peer Production frei (durch freie Assoziationen) nutzbarer, zu pflegender oder weiterentwickelbarer (wie etwa Open Source- Software), die  Freiräume des Gemeinschaftlichen schaffen (und davor geschützt werden mssen, gegebenenfalls zurückerobert zu werden und die wie immer kapitalistisch ausgenutzt  werden wie  alle &#8222;Naturprodukte&#8220; die als solche eben nichts kosten).</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">Aber in den Blick gehören m.E. auch gesellschaftliche Vergemeinschaftungsprozesse die sich unter der kapitalistischen Oberfläche abspielen, wo es erst um die Schaffung einer auf gemeinsame Verantwortung  basierenden Nutzung (Entwicklung, Pflege usw) von Ressourcen bzw. Produktionsmittel geht bei denen &#8211; z.B. mittels Ökosteuern und der Durchsetzung von  Produktions- bzw. Transportstandards, die mehr Arbeit machen,  sogar Geld als Mittel der gesellschaftlichen Steuerung im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung  funktioniert- wenn auch in engen Grenzen und vor alle als Übergangshänomen zu einem Nachhaltigkeitsmanagement, für das Geld als Mittel der Vergesellschaftung nicht mehr taugen würde.</div>
<blockquote>
<div style="padding:5px 0 12px;">&#8222;Wenn neue Kritik, neue Alternativen, neue Begriffe auftauchen, dann versuchen aber immer verschiedene Gruppen sie für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Auch die politischen und wirtschaftlichen Eliten versuchen, sie in die hegemonialen Konzepte einzubauen. Daraus kann man keine Schwäche des Konzepts ableiten, so funktioniert hegemoniale Macht. Daher kann die Frage nicht lauten, sind Commons emanzipatorisch, sind sie geeignet, eine soziale Transformation herbeizuführen oder nicht, sondern sie muss lauten, was ist das emanzipatorische Potenzial und wie kann es realisiert werden?&#8220;</div>
<div style="padding:5px 0 12px;"><a href="http://keimform.de/2011/mit-commons-machtverhaeltnisse-veraendern/#more-5149" target="_blank">Brigitte Kratzwald in ihrem Konferenz-Beitrag </a></div>
</blockquote>
<div style="padding:5px 0 12px;">Eine solche &#8211; meiner Meinung nach sehr vernünftige &#8211; Sicht würde ich mir auch im Hinblick auf Bemühungen in Richtung &#8222;ökokapitalistischer&#8220; Veränderungen innerhalb des globalen Warensinns  (á la &#8222;Green New Deal&#8220; usw.) wünschen</div>
<div style="padding:5px 0 12px;">  hh</div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/commons/'>Commons</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/homo-okonomikus/'>Homo Ökonomikus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/kommunismus/'>Kommunismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3603/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3603/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3603&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>RLS-Tagung Transformation im Kapitalismus und darüber hinaus</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/11/rls-tagung-transformation-im-kapitalismus-und-daruber-hinaus/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 02:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ich life zu hören bekam, hatte mich angenehm überrascht. Keine billige Abgrenzerei vom Greeen New Deal. Insgesamt sehr offen mit außerordentlich hohem Reflektionsniveau. Ärgerlich nur, dass ich wegen einem Infekt zur Unzeit fast 2/3 der Tagung verpasst hatte.  Die Video-Doku der RLS gibt mir nun die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen und dazu auch ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3539&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich life zu hören bekam, hatte mich angenehm überrascht. Keine billige Abgrenzerei vom Greeen New Deal. Insgesamt sehr offen mit außerordentlich hohem Reflektionsniveau. Ärgerlich nur, dass ich wegen einem Infekt zur Unzeit fast 2/3 der Tagung verpasst hatte.  Die Video-Doku der RLS gibt mir nun die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen und dazu auch ein paaar Bemerkungen loszuwerden.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/11/rls-tagung-transformation-im-kapitalismus-und-daruber-hinaus/"><img src="http://img.youtube.com/vi/PQd5I198AYw/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><span id="more-3539"></span></p>
<p>Unter dem Dach der RLS entwickelt sich also eine <a href="http://www.rosalux.de/gesellschaftsanalyse/specials/institut-fuer-gesellschaftsanalyse.html" target="_blank">Transformationsforschung</a>, die so ist zu erfahren, auch selbst begehrt, zur Transformation der derzeitig vorherrschenden in eine neue, höherwertigere (ich würde sagen: mehr Mitmenschlichkeit und ökologische Rücksichtnahme erlaubende) Organisation des menschlichen Füeinanders beizutragen . Zu dem Zweck möchte man das Transformationspotenzial dieser und jener Ereignisse der Zeit, Bewegungen, Krisen und Bemühungen, sie zu bewältigen, herausarbeiten und deren Verdichtung Überlagungung und Bewegung in Richtung einer &#8222;großen Transformation&#8220; förderlich sein &#8211; zunehmend im Hinblick auf deren ökologische Natur oder den Eigentums-/Aneignungsdiskurs der wachsenden &#8222;Commons&#8220;-Bewegung. Klingt spannend, zumal ausdrücklich ein demokratischer und <em><strong>grüner Sozialismus</strong></em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Rilling" target="_blank">Rainer Rilling</a>) als Perspektive genannt wurde.</p>
<p>Die Podiumsdiskutan(inn)en sprechen mir in Vielem aus dem Herzen. Natürlich: die Gesellschaft ist im Umbruch, es deutet sich <em>&#8222;ein umfassender und sich rasant vollziehender gesellschaftlicher Wandel im nationalen wie im globalen Machtgefüge an &#8211; technologisch, demographisch, sozial, kulturell, wirtschaftlich.&#8220;</em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Rei%C3%9Fig_%28Politikwissenschaftler%29" target="_blank">(Rolf Reißig</a>). Und, ja: es <em><strong>könnte</strong></em> sich die Chance auftun, den Einstieg in eine neue geschichtliche  Etappe entscheidend mitzugestalten.</p>
<p>Nicht so ganz verstehe ich, wieso Reißig die vergangenen Jahrhunderte kapitalistischer Entwicklung <em>&#8222;Entwicklungs- Wachstums- Fortschritts- und Modernisierungsmodells des Westens&#8220;</em> nennt, als hätten davon jeweils mehrere Modelle zur Auswahl gestanden und  als ob das in Japan grundsätzlich anders (gewesen) wäre als in Frankreich.  Ober ok:</p>
<p>Kapitalismus scheint in der Tat an gewisse Grenzen seiner Fähigkeit zu stoßen, alle hinters Geld her rennen zu lassen &#8211; und am Ende gewinnt die Gesellschaft an Wohlstand, Bildung, Freizeitspaß und entsprechendem Lebenssinn. Statt dem vom Beck entliehenen Wort vom &#8222;Weltuntergangmodell&#8220;,zu dem sich das &#8222;Wohlstandsmodell&#8220; nun entwickle,  würde ich allerdings lieber vom &#8222;Weltuntnergangmachanismus&#8220; sprechen, weil mir beim Wort &#8222;Modell&#8220; stets igendeine Auswahl beonderer Konsummarken vor Augen schwebt, die einem letztlich doch die freie Wahl der Qual lassen. Und wenn Reißig dann konstatiert, dass dieses Weltuntergangsmodell <em>&#8222;nur um den Preis irreversibler Schäden für Mensch und Natur fortgesetzt werden&#8220;</em> könne, dann klingt das  so, als hätte die bisherige Geschichte des Kapitalismus keine irreversiblen Schäden für Mensch und Natur bedeutet. Andererseits wirkt es wie eine Verniedlichung der sich grad auftürmenden Herausforderungen. Aber das mögen wirklich Nebensächlichkeiten sein.</p>
<p>Richtig weist Reißig darauf hin, dass der staatseigentümlich-fordistische Realsozialismus zu der Dabatte über die &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzen_des_Wachstums" target="_blank">Grenzen des Wachstums</a>&#8222;, die sich seit den 1970er Jahren z.B. im Zusammenhang mit dem Bericht an den Club of Rom entwickelte, nichts beizutragen hatte und so auch nichts dem neolibaralen &#8222;Lösungsweg&#8220; der in die Krise geratenen privatkapitalistisch-fordistisch funktionierenden Gesellschaften des Westens (Übergang zum Finanzmarktkapitalismus) nichts entgegen setzen konnte. Was auch dazu beigetragen haben dürfte, dass in den Zeiten der &#8222;post-sozialistischen&#8220; Transformation (also der Anpassung an den Weltuntergangmechanismus West) keine alternativen Entwiclungswege gegangen wurden bzw. werden konnten.</p>
<p>Reißg sieht drei Tendenzen der Transformation, die sich durch  spezifische Diskurse ankündigen in die sich jeweils einzumischen sei :</p>
<ol>
<li>Einen Wandel auf Grundlage des bestehenden Machtgefüges mit einigen Anpassungen an ökologische Erfordernsse bei Fortsetzung oder Verschärfung der neoliberelem Sozialpolitik. (,Nunja, das halte ich für ziemlich utopisch).</li>
<li>Einen ökokapitalistischen Umbau der Industriegesellschaft, also eine <em>&#8222;reformkapitalistische Transformation auf Grundlage einer 2. Moderne</em>&#8220; . Die Stichworte seien ein<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Green_New_Deal" target="_blank"> Green New Deal</a>,  d.h. auf Grundlage eines öko-technologischen Wachstumsmodells bzw. Akumulationsregimes.</li>
<li>Als 3. Möglichkeit entwicket sich nach Reißig die Chance auf einen wirklich grundlegenden Wandel zu einem zukunftsfähigen Typs gesellschaftlicher Naturverhältnisse auf Basis nicht fossiler Energieträger mit entsprechend zukunftsfähigen Lebenswelten mit entsprechend soziokultureller Teilhabe und einer neuartigen Organisation des Lebens und Konsumierens.</li>
</ol>
<p>Dafür könne es aber &#8211; glücklicherweise &#8211; kein Masterplan geben. Es wäre vor allem eine Sache der Selbstorganisation, von Suchbewegungen und Lernprozessen. Man müsse sich das als ein globales Modell nachhaltiger Entwicklung vorstellen. Es werde Übergänge geben (müssen), ökokapitalistische Zwischenschritte, die  aber ruhigen Gewissens mitgegangen  werden können so man zugleich die ökologsch nachhaltige Teilhabegesellschaft, die solidarische Weltgemeinschaft als ein klares Ziel im Auge behält.  Auch, dass am Ende keine Theorie sondern nur entsprechende soziale Auseinandersetzunge, Netzwerke bildende emanzipatorische Milljöhs usw.  eine solche Transformation bzw. Selbstermächtigung der Gesellschaft herbeiführen können.  Der Kapitalismus sei keineswegs am Ende, würde aber in eine neue Phase eingehen &#8211; und in deren Verlauf müsse eingegriffen werden.</p>
<h3>Zu Frigga Haugs &#8222;Vier in Einem-Perspektive&#8220;</h3>
<p>Als nächstes stellte Frigga Haug ihre <a href="http://www.friggahaug.inkrit.de/documents/DA291_fh.pdf" target="_blank">&#8222;Vier-in-einem-Perspektive als Leitfaden für Politik&#8220;</a> vor. Der Einfachheit halber beziehe ich mich im Folgenden auf die (obige) PDF ihres Beitrag in DAS ARGUMENT 291/2011</p>
<p><strong>Fortsetzung in Bälde</strong></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/'>Ökosozialismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/kommunismus/'>Kommunismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/rls/'>RLS</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/transformation/'>Transformation</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3539/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3539&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Rosa-Luxemburg-Tagung Transformation &#8211; den Betrieb übernehmen?</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/07/zur-rosa-luxemburg-tagung-transformation-den-betrieb-ubernehmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinen Augen war der Vortrag von Bernd Röttger ein Highligt der im Allgemeinen sehr inspirierenden Tagung, auch wenns für mein Geschmack über das Ziel hinausschießt, den &#8222;nichtkapitalistischen&#8220; Alternativunternehmen ein Transformationspotenzial abzusprechent. Aber vielleicht hat er ja auch lediglich gemeint,  dass sich deren Transformationspotenzial nicht aus sich selbst heraus zur Keimform einer sozialistischen (Re-)Produktionsweise entwickeln [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3524&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">In meinen Augen war der Vortrag von Bernd Röttger ein Highligt der im Allgemeinen sehr inspirierenden Tagung, auch wenns für mein Geschmack über das Ziel hinausschießt, den &#8222;nichtkapitalistischen&#8220; Alternativunternehmen ein Transformations<strong><em>potenzial</em></strong> abzusprechent. Aber vielleicht hat er ja auch lediglich gemeint,  dass sich deren Transformationspotenzial nicht aus sich selbst heraus zur Keimform einer sozialistischen (Re-)Produktionsweise entwickeln könne, sondern <strong>nur im Zusammanhang mit einer sich aus den Kernbereichen des kapitalistischen  Weltwirtschaftens heraus entwickelnden Umwälzung</strong> (dem ich zustimmen würde).</p>
<p>«Die Annahme, ein nicht kapitalistisch organisierter Bereich von Arbeit dehnt sich aus und verdrängt allmählich den kapitalistisch organisierten Bereich von Arbeit (&#8216;gradualistische Transformation&#8217;) hat keinen Bestand. Eine sozialistische Umgestaltung der Organisation antikapitalistischer Übergänge kann so nicht funktioneren.» Bernd Röttger begründet seine These prägnant mit Marx.<br />
Beitrag aus:</p>
<p>«Den Betrieb übernehmen. Einstieg in Transformation?»</p>
<p>Panel: Fit für den Markt oder den Markt überwinden? Widersprüche von Genossenschaften &amp; Belegschaftsbetrieben und ihre Bearbeitung<br />
3. bis 5.11.2011, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin</p>
<p><a title="http://www.rosalux.de/documentation/44505" href="http://www.rosalux.de/documentation/44505" rel="nofollow" target="_blank">http://www.rosalux.de/documentation/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/07/zur-rosa-luxemburg-tagung-transformation-den-betrieb-ubernehmen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/UBdQbsMyyS0/2.jpg" alt="" /></a></span>
</div>
<div><span id="more-3524"></span></div>
<div>Elmar Altvater auf der gleichen Tagung: Belegschaftskontrolle ist etwas ganz tolles. Es gibt immer wieder überschssige Bedürfnisse und Versuche, die dann Unterstützung bedürfen. Es ist eine weltweite Bewegung besonders in Lateinamerika geschieht viel. Die Geschichte der Genossenschaftsbewegung ist aber auch in Deutschland eine stolze Geschichte &#8211; mit Ausnahmen.  Vieles war von den Nazis kaputt gemacht worden. Aber es gab seit Beginn der Arbeiterbewegung, so einen moralischen Sektor, der parallel zum Normalkapital exitiert. Es ist stets darauf zu achten, wenn sich da was tut.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/07/zur-rosa-luxemburg-tagung-transformation-den-betrieb-ubernehmen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/2dmneQZro2E/2.jpg" alt="" /></a></span></div>
<div></div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/kommunismus/'>Kommunismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/landnahme/'>Landnahme</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/transformation/'>Transformation</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3524/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3524/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3524&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">hhirschel</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Rettet den Regenwald: Penan bitten um Unterstützung. Rettet unseren Wald!</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/12/07/rettet-den-regenwald-penan-bitten-um-unterstutzung-rettet-unseren-wald/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An der Protestaktion haben sich seit dem 24.11.2011 17934 Menschen beteiligt   Die Penan versperren dem Holzkonzern Interhill den Weg Der Interhill-Konzern macht mit dem Einschlag tropischer Edelhölzer im Regenwald von Sarawak, dem malaysischen Teil der Insel Borneo, seit vielen Jahren kräftig Kasse. Die Gelder investiert die Unternehmensgruppe unter anderem in Luxus-Immobilien. Dazu gehören der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3522&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Protestaktion haben sich seit dem 24.11.2011 17934 Menschen beteiligt</p>
<dl>
<dt><img title="Die Penan versperren dem Holzkonzern Interhill den Weg" src="https://www.regenwald.org/uploads/photos/penan-strassenblockade.jpg" alt="Die Penan versperren dem Holzkonzern Interhill den Weg" />  </dt>
<dd>Die Penan versperren dem Holzkonzern Interhill den Weg</dd>
</dl>
<p lang="de-DE"><strong>Der Interhill-Konzern macht mit dem Einschlag tropischer Edelhölzer im Regenwald von Sarawak, dem malaysischen Teil der Insel Borneo, seit vielen Jahren kräftig Kasse. Die Gelder investiert die Unternehmensgruppe unter anderem in Luxus-Immobilien.</strong> Dazu gehören der Bau eines 5 Sterne-Hotels samt Einkaufszentrums in der Stadt Kuching. Betreiber des <a href="http://www.pullmankuching.com/" target="_blank">Pullman Kuching Hotels</a> ist die französische Accor-Gruppe.</p>
<p lang="de-DE">Accor sind die Praktiken seines Geschäftspartners Interhill sehr wohl bekannt. Bereits 2009 hatten beide Konzerne eine <a href="http://www.stop-interhill.com/resources/Interhill___Mission_Report.pdf" target="_self">unabhängige Studie zum Holzeinschlag von Interhill</a> in Auftrag gegeben. Wenig später hat Interhill einen <a href="http://www.stop-interhill.com/resources/interhill_actionplan.pdf" target="_blank">Aktionsplan für soziale Unternehmensverantwortung</a> veröffentlicht. Doch selbst diese minimalen Grundlagen wurden von der Holzfirma nie eingehalten. <strong>Die Penan haben nun eine Straßenblockade errichtet. Interhill soll damit gehindert werden, weiterhin die Bäume auf ihrem Regenwaldterritorium abzuholzen.</strong></p>
<p lang="de-DE">Die Accor-Gruppe ist einer der größten Hotelbetreiber weltweit mit 4.229 Hotels in 97 Ländern. Zu den verschiedenen Marken des Konzerns zählen die Luxushotels Sofitel und Pullman, Novotel-Hotels in der Mittelklasse und für den schmaleren Geldbeutel die Ibis-Hotels.</p>
<p lang="de-DE">Die Schweizer Menschenrechtsorganisation Bruno Manser Fonds unterstützt die Penan schon seit vielen Jahren. Der Gründer der NGO hat jahrelang bei den Penan im Regenwald gelebt und ist dort seit 2000 spurlos verschwunden. BMF betreibt auch die Webseite <a href="http://www.stop-interhill.com/">Stop-Interhill</a> (auf Englisch).</p>
<p lang="de-DE"><strong>Bitte unterschreiben Sie den Protestbrief.</strong> Rettet den Regenwald sammelt die Unterschriften und wird sie in Kürze den Verantwortlichen Empfängern übergeben. Die deutsche Übersetzung des nachfolgenden Schreibens an die Regierung Malaysias, Interhill und Accor finden Sie <a title="zusätzliche Informationen" href="https://www.regenwald.org/aktion/799/hilferuf-der-penan-rettet-unseren-wald#">hier</a>.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/globalisierung/'>Globalisierung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/homo-okonomikus/'>Homo Ökonomikus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/penan/'>Penan</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/regenwald/'>Regenwald</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/sarawak/'>Sarawak</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3522/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3522&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Die Penan versperren dem Holzkonzern Interhill den Weg</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Im Menschheitshimmel war er längst &#8230;</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; angekommen. Dafür hätte er nicht schon gut ein Jahrzehnt vor dem 100sten Geburtstag sterben müssen. Wer hätte Georg Kreisler nicht noch einige Bonus-Jährchen irdisches Glück gegönnt &#8230; Einsortiert unter:Gesellschaft, Menschwerdung, Persönlichkeiten Tagged: Persönlichkeiten<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3469&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; angekommen. Dafür hätte er nicht schon gut ein Jahrzehnt vor dem 100sten Geburtstag sterben müssen. Wer hätte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kreisler" target="_blank">Georg Kreisler</a> nicht noch einige Bonus-Jährchen irdisches Glück gegönnt &#8230;</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/u8-4n9yxZ_s/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><span id="more-3469"></span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ybC7FY6K9hY/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/QYCGgZJmuqc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/KbzjhZszwhQ/2.jpg" alt="" /></a></span>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/27/im-menschheitshimmel-war-er-doch-langst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/8-0QX1wGwFw/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/personlichkeiten/'>Persönlichkeiten</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/personlichkeiten/'>Persönlichkeiten</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3469/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3469&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Häppy Birthday ak :-)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Menschwerdung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus als Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse & Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh weh! Hätte ich die Webpräsenz des &#8222;Neuen Deutschland&#8220; heut`nicht nach Wissenswertem durchstöbert, wäre mir der 40. Geburtstag meiner einstigen Laib- und Magenzeitung (ak) doch glatt entgangen. Schade eigentlich, dass ich das Blatt inszwischen so sehr aus den Augen verloren habe. Der schöne Artikel aus dem ND vom 16.11. macht jedenfalls neuen Appetit &#8211; zumal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3458&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oh weh! Hätte ich die Webpräsenz des &#8222;Neuen Deutschland&#8220; heut`nicht nach Wissenswertem durchstöbert, wäre mir der 40. Geburtstag<a href="http://www.akweb.de" target="_blank"> meiner einstigen Laib- und Magenzeitung</a> (<a href="http://www.akweb.de" target="_blank">ak</a>) doch glatt entgangen.</strong></p>
<p><a href="http://www.akweb.de"><img class="alignnone" title="ak" src="http://www.neues-deutschland.de/serveImage.php?id=49653&amp;type=o&amp;ext=.jpg" alt="" width="465" height="100" /></a></p>
<p>Schade eigentlich, dass ich das Blatt inszwischen so sehr aus den Augen verloren habe. Der schöne <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/211203.zeitung-als-kollektiv.html" target="_blank">Artikel aus dem ND vom 16.11</a>. macht jedenfalls neuen Appetit &#8211; zumal ein Relaunch zu vermelden ist.</p>
<h1><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#008000;">Herzlichen</span> <span style="color:#008000;">Glückwunsch</span> ak!</span></h1>
<p>Bin wirklich gespannt, wie`s weiter geht&#8230;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/produktivkrafte/'>Produktivkräfte</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/analyse-kritik/'>Analyse &amp; Kritik</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3458/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3458/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3458&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">hhirschel</media:title>
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			<media:title type="html">ak</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zum &#8222;Prager Frühling&#8220; Inteview  mit Michael Hardt (&#8222;Kommunismus neu denken&#8220;)</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/14/zum-prager-fruhling-inteview-mit-michael-hardt-kommunismus-neu-denken/</link>
		<comments>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/11/14/zum-prager-fruhling-inteview-mit-michael-hardt-kommunismus-neu-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 15:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökosozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschwerdung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionszweck]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialismus als Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunismus in seiner schlichten Bedeutung als eine das Gemeinsame (auf eine freiheitliche Weise) herstellende Bewegung oder perspektivisch gesehen eines Weltsystems kollektiver Selbstbeherrschung, das es den Individuen und ihren Institutionen erlaubt, Produktion, Konsum, Kultur und gesellschaftliche bzw. ökologische (Mit-) Verantwortung rational, d.h. auf Basis weltgemeinschaftlicher Abstimmungsprozesse zu regeln, scheint ja nun doch wieder im Kommen. Eines [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3449&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunismus in seiner schlichten Bedeutung als eine das Gemeinsame (auf eine freiheitliche Weise) <strong><em>herstellende</em></strong> Bewegung oder perspektivisch gesehen eines Weltsystems kollektiver Selbstbeherrschung, das es den Individuen und ihren Institutionen erlaubt, Produktion, Konsum, Kultur und gesellschaftliche bzw. ökologische (Mit-) Verantwortung rational, d.h. auf Basis weltgemeinschaftlicher Abstimmungsprozesse zu regeln, scheint ja nun doch wieder im Kommen. Eines der hier und da aufblitzenden Zeichen für so einen gesellschaftlichen Neustart scheint das Buch &#8222;Commonwealt&#8220; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Negri" target="_blank">Toni Negri</a> und Micharel Hadt zu sein. Darauf deutet zumindest das <a href="http://www.prager-fruehling-magazin.de/article/609.kommunismus-neu-denken.html" target="_blank">Interview des &#8222;Prager Frühlings&#8220; mit dem Mitautoren des &#8222;Commonwealth&#8220; Michael Hardt </a>hin. Da ich nicht weiß, ob ich jemals dazu kommen werde, mich durch diesen  Wälzer durchzubeißen, (meine To Read List ist eh schon lang genug) bin ich doch recht dankbar für diesen kleinen Einblick in das derzeit Vieldisktierte.</p>
<p>Michael Hardt meinete in dem Interview folgedes:</p>
<blockquote><p>Um den Kommunismus neu zu begründen, schlagen Toni und ich vor, mit der Perspektive des Gemeinsamen (Common) zu starten. Es bezeichnet Formen des Wohlstands (Wealth), den wir auf offene Art und Weise teilen. Einerseits sind die Erde und ihre Ökosysteme wie Wasser, Luft und Boden Gemeingüter – oder sollten es zumindest sein. Wir teilen alle die Vorzüge dieser Elemente und teilen auch die Folgen von steigender Umweltzerstörung. Auf der anderen Seite sind die Resultate der immateriellen Produktion, wie Ideen, Sprachen und Affekte Gemeingüter, also Commons. Wir meinen mit den Commons in beiden Hinsichten Gemeingüter, die weder Privateigentum noch Staatseigentum sind. Die Gemeingüter sind die Basis dafür, den Kommunismus neu zu denken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Kein schlechter Gedanke!  Er sollte vertieft werden <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Kommunismus ist ja nicht nur neu zu denken, sondern auch tatsächlich neu zu machen, d.h.  als eine neue Perspektive sozialer Bewegung zu entwickeln, die aus sich selbst heraus, d.h. aus der eigenen Existenzbedingung heraus keineswegs im Programm hat, das kapitalistischen Füreinander zum ökohumanistischen Miteinander zu machen.</p>
<p>Nur sollte m.E. nicht der Fehler gemacht werden, sich Commons idealistisch als schon vorhandend vorzustellen. Das hieße ja, dass bereits jetzt (welt-)gemeinschaftlich über deren Nutzung und Pflege entschieden werden könnte.  Produktivkräfte wie Sonnenschein,  Software zur Erechnung eines Speicher &#8211; und Einspeiseoptimums für Solarenergie oder die steigende Möglichkeiten, Produktivitätsfortschritte in Industrie und Landwirtschaft, wie z.B. in der Energieversorgung  und -nutzung, können womöglich das erste Mal in der (Vor-)Geschichte der Menschheit wirklich einer (welt-)gemeinschaftlichen Kontrolle bzw. Steuerung unterworfen werden.  Aber die Notwendigkeit wie auch die Möglichkeiten dessen  bzw. von sozialer Bewegung in eine solche Richtung, müssen tagtäglich neu herausgearbeitet und in soziale Energie verwandelt werden.</p>
<p>Das ist auch deshalb nicht einfach, weil die Perspektive eines nicht privat und nicht einmal staatlich regulierten Miteinanders sich eben nicht nur in Commons-Nischen entwickeln sondern eben auch innerhalb des privateigntümlich bzw. staatlich vermittelten Füreinanders &#8211; z.B. als Einschränkung privater Willkür bzw.  marktwirtschaftlicher Belohnung auch von Raubbau bzw. entsprechendem Ausbau sozialer Kontrolle.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/'>Ökosozialismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/globalisierung/'>Globalisierung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/kommunismus/'>Kommunismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/produktivkrafte/'>Produktivkräfte</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3449/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3449/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3449&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bemerkungen zur Diskussionsgrundlage des ISM zur Bildung einer Allianz: „Sozialökologischer Gesellschaftsumbau auf dem Weg in eine Solidarische Moderne&#8220;</title>
		<link>http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/10/23/%e2%80%9esozialokologischer-gesellschaftsumbau-auf-dem-weg-in-eine-solidarische-moderne-das-ism-ladt-zur-diskussion/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 12:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wäre ja mehr für einen Blick auf moderne Vergemeinschaftungsprozesse, d.h. für die Entwicklung eines weltgemeinschaftlichen Nachhaltigkeitsmanagements, das auf Basis sich turnusmäßig weiter entwickelnder Nachhaltigkeitsstrategien (auf lokaler, (über-)regionaler bis globaler Ebene) funktionierte. Aber solange die dafür notwendigen Produktivkräfte noch nicht hinreichend entwickelt sind, tuts vielleicht auch das von der ISM artikulierte Bedürfnis nach einer solidarischeren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3345&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ich wäre ja mehr für einen Blick auf moderne Vergemeinschaftungsprozesse, d.h. für die Entwicklung eines weltgemeinschaftlichen Nachhaltigkeitsmanagements, das auf Basis sich turnusmäßig weiter entwickelnder<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeitsstrategie" target="_blank"> Nachhaltigkeitsstrategien</a> (auf lokaler, (über-)regionaler bis globaler Ebene) funktionierte. Aber solange die dafür notwendigen Produktivkräfte noch nicht hinreichend entwickelt sind, <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  tuts vielleicht auch das von der ISM artikulierte Bedürfnis nach einer solidarischeren Moderne. Die will grad eine Allianz schmieden.</h3>
<blockquote><p>&#8222;Unter dem Titel „Sozialökologischer Gesellschaftsumbau auf dem Weg in eine Solidarische Moderne&#8220; hat das Institut Solidarische Moderne (ISM) ein <a href="http://www.solidarische-moderne.de/de/article/231.ism-startet-debatte-zum-sozialoekonomischen-umbau.html" rel="nofollow" target="_blank">Diskussionspapier </a> zum sozialökologischen Gesellschaftsumbau veröffentlicht. Es möchte damit einen Beitrag für eine kulturelle, wissenschaftliche und politische Debatte gesellschaftlicher Alternativen leisten und darüber mit politischen Akteur_innen der politischen Linken diskutieren. Deshalb ist das Papier als Einladung an alle politisch Interessierten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen gedacht, mit dem Institut Solidarische Moderne zu den anstehenden sozialökologischen Herausforderungen in einen Meinungsaustausch zu treten.</p>
<p>Ziel ist, den programmatischen und strategischen Verständigungsprozess weiter voranzubringen, der in der gesellschaftlichen und politischen Linken wie in der kritischen Wissenschaft und Kultur schon in Gang gekommen ist und durch die Wende in der Atompolitik neuerlichen Auftrieb gewonnen hat.</p>
<p>Dabei kommt es dem ISM weniger auf die möglichst vollständige und durchgearbeitete Auflistung der verschiedenen einzelnen Schritte eines sozialökologischen Gesellschaftsumbaus an. Vielmehr will es deutlich machen, dass ein solcher Umbau nur als ein zusammenhängendes soziales, kulturelles und politisches Projekt entworfen werden kann, als Projekt letztlich einer anderen Gesellschaft: einer Solidarischen Moderne. Zur fortlaufenden Ausgestaltung und Durchsetzung eines solchen Projekts muss sich eine breite Allianz verschiedener Akteur_innen herausbilden.</p>
<p>Dieser Allianz will das Institut Solidarische Moderne mit der Diskussion des vorliegenden Papiers erste Gelegenheiten der Zusammenkunft eröffnen.</p>
<p>Das Papier ist nach einem vom Institut Solidarische Moderne entwickelten Crossover-Arbeitsprozess entstanden. Ziel des Prozesses ist es, möglichst viele Positionen einer Mosaik-Linken miteinander zu vermitteln, gegenseitiges Verständnis der Gemeinsamkeiten und Differenzen zu erzielen und diesen Prozess zugleich so partizipativ wie möglich zu gestalten.&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.solidarische-moderne.de/de/article/231.ism-startet-debatte-zum-sozialoekonomischen-umbau.html" target="_blank">http://www.solidarische-moderne.de/de/article/231.ism-startet-debatte-zum-sozialoekonomischen-umbau.html</a></p>
<p><strong>Zum Download:  </strong><a href="http://www.solidarische-moderne.de/serveDocument.php?id=94&amp;file=a/3/4120.pdf" rel="nofollow" target="_blank">Sozialökologischer Gesellschaftsumbau auf dem Weg in eine Solidarische Moderne</a></p></blockquote>
<p><strong>Na, dann werde ich mein kleines Mosaiksteinchen mal einbringen in den Prozess der großen Allianzschaffe.</strong></p>
<h3><strong>Anmerkungen zum Diskussionspapier</strong></h3>
<p><span id="more-3345"></span>Einverstanden bin ich mit der Einschätzung im ersten Absatz, dass sich sowohl in den Anti-AKW und Stuttgart-21-Protesten als auch den Aufstände in Nordafrika<strong><em> ein gesellschaftliches Bedürfnis nach mehr Mitwirkung</em></strong> artikuliert. Dissenz empfinde ich aber bereits zu folgendem:</p>
<blockquote><p>&#8222;Führen die im globalen Norden vorherrschenden Produktions- und Lebensweisen im globalen Süden seit Jahrhunderten schon zu Verarmung, sozialer Polarisierung bis hin zu hunger-, krankeits- und gewaltbedingtem Massensterben, bedrohen die Umwelt- und Klimakatastrophe wie die Zerstörung der Biodiversität im Zug ihrer gegenseitigen Verschärfung und Ausweitung durch die Finanz- und Schuldenkrise heute zunehmend das Überleben aller. Haben sich infolge des wirtchaftlichen Aufstiegs der Schwellenländer mehrere hundert Millionen Menschen trotzdem aus ihrer Armut befreit und sich Zugang zu den Lebensweisen und dem Konsumniveau der Mittelklassen des Nordens eröffnet, beschleunigen ihr Zugriff auf die natürlichen Ressourcen und die Explosion von Treibhausgasemissionen das Desaster eines Produktions- und Konsummodells, das nicht weiter durchzuhalten sein wird.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die mit Hilfe der Begriffe <em>&#8222;globaler Süden&#8220;</em> und <em>&#8222;globaler Norden&#8220;</em>  vorgenommene gedankliche (Re-) Konstruktion zweier (statt ehemals drei) verschiedener Welten mit jeweils eigenen &#8222;Produktions- und Lebensweisen&#8220; mag dem löblichen Impuls folgen, den im Begriff der &#8222;Moderne&#8220; enthaltenen Euphemismus für den Siegeszug moderner (= kapitalistischer) Ausbeutungsverhältnisse weltsolidarisch zu überwinden. Doch trotz der sicher guten Absicht: Mit diesem gedanklichen Material würde das zu gießende Fundament für den gewünschten Organisierungssprozess in Richtung einer &#8222;anderen Gesellschaft &#8220; zum ideologischen Wackelpeter und die gedanklichen Säulen einer ganz neuen Moderne zur Theaterpappe aus dem einst recht erfolgreichen Boullevardstück &#8222;Antiimperialismus&#8220;, das aber auch längst bessere Zeiten gesehen hat.</p>
<p>Lassen wir die erwähnten &#8222;Jahrhunderte&#8220; Revue passieren, so sehen wir auch nördlich vom Mittelmeer bzw. Panamakanal eine ungeheure Menge Elend und Tod und zum Teil ganz und gar unkonfortable &#8222;Lebensweisen&#8220;, während sich etwa in Lateinamerika bereits bis zum 2. Weltkrieg recht erfolgreiche moderne Ökonomien entwickelt hatten. Es sollte also mehr die Herstellung eines modernen (kapitalistischen) Weltsystems nacchvollzogen werden. Und statt von &#8222;Lebensweisen&#8220; sollte auch ersteinmal mehr von Lebensbedingungen die Rede sein und die bezüglich regionaler Lebensbedingungen <strong><em>immer schon sehr widersprüchliche Entwicklung</em></strong> moderner (kapitalistischer) Produktionsverhältnisse hervorgehoben werden. Die &#8211; zunehmend auch räumliche &#8211; Trennung von Mühen, Genuss, Macht und Verantwortung muss als konstituierendes Element moderner Freiheit bzw. &#8222;der Moderne&#8220; verstanden werden, die  immer schon auch  die Grundlage für fehlende Solidarität und Verdrängung unbequemer Wahrheiten war.  Dass grad die Erfolge der Globalisierung dieser &#8211; durchaus auch von den Ausgebeuteten in aller einkaufsparadiesischen Unschuld genutzten &#8211; globalen (Re-)Produktionsbedingungen nun zu einem wirklichen Menschheitsproblem wird, das auch in den Wohlstandsregionen unserers Planeten nicht mehr  ignoriert werden kann, ist natürlich richtig.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein Widerspruch voll des Absurden vertieft sich: nie war die wissenschaftliche und technologische Basis für den Übergang zu ökologisch nachhaltigen und sozial wie politisch gerechten Produktions- und Lebensweisen so entwickelt wie heute, nie war der gesellschaftliche Reichtum so groß, nie aufgrund dessen die Möglichkeit eines Lebens in Würde für alle Menschen auf der Erde so greifbar wie in unserer Zeit. Doch niemals zuvor steuerte die Menschheit so bedenklich auf einen allein von Besitz- und Überlebenskonkurrenzen getriebenen Zerfall sozialer Bindungen und sozialen Zusammenhalts und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen zu.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die zu vermittelnde Erkenntnis der Absurdität eines wachsenden Widerspruchs zwischen den wissenschaftlich-technologischen Möglichkeiten eines Übergangs zum nachhaltigen Wirtschaften und systemischen Handlungsbedingungen (und ich meine auch Wahrnehmungsbedingungen), die genau dies blockieren, wird mit solcherart Sprachloopings wohl eher zerredet.  Ich empfinde das als ebenso kontraproduktiv wie der hier zum Ausdruck kommende Kulturpessimismus im Reden über einen angeblichen <em>&#8222;Zerfall sozialer Bindungen&#8220;</em>., der von <em>&#8222;Besitz- und Überlebenskonkurrenz angetrieben&#8220;</em> sei.  Das ist zu vordergründig und auch einseitig auf eine propagandistische Delegitimierung der herrschenden Verhältnisse ausgerichtet. Die Wirklichkeit ist komplizierter. Auch widersprüchlicher. Klarheit über den Umstand, dass unter den Bedingungen kapitalistischer Konkurrenz Raubbau und Umweltbelastung zu einem Konkurrenzvorteil wird, der auch aus der Sicht der Konsumierenden faltalerwise als ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit erscheint, entsteht so auch nicht unbedingt.</p>
<p>Ich sprinng mal ein Stückchen nach vorn</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein umkämpfter Trend: Erneuerung des Neoliberalismus durch Grüne Ökonomie, Grüner New Deal oder sozialökologische Transformation? Die Begriffe der „Grünen Ökonomie“ wie des „Green New Deal“ umreißen den derzeit wohl maßgeblichen, in sich heftig umkämpften Trend gesellschaftlicher Entwicklung, in dem verschiedene, zum Teil auch gegensätzliche Kräfte versuchen, ihre Interessen zur Geltung zu bringen. Ob sich in dieser hochkonfliktiven Gemengelage ein umfassendes und breit akzeptiertes emanzipatorisches Gesellschaftsprojekt durchsetzt, ist gegenwärtig noch eine offene Frage: für ein solches Projekt schlagen wir den Begriff eines sozialökologischen Gesellschaftsumbaus vor.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich werde daraus nicht wirklich schlau. Der im LINKEN Umfeld übliche Green-New-Deal-Schmäh scheint hier erst einmal auszubleiben. Aber es ist geheimnisvoll verschwurbelt von irgendwelchen &#8222;Interessen&#8220; die Rede, die &#8222;zur Geltung gebracht&#8220; werden. Aha! Wie bitte? Wer? Wo? Wie?  Mir ist unklar, ob das &#8222;Institut Soldidarische Moderne&#8220; eine soziale Alllianz schmieden will, die an den <em>&#8222;Green New Deal</em> bzw. den <em>&#8222;ökologischen Umbau der Gesellschaft&#8220;</em> der Grünen  anknüpft, irgendwelche weiteren Vorstelungen einbringt und das ganze deshalb &#8222;sozialökologischen Gesellschaftsumbau&#8220; nennt oder ob das als <em><strong>Gegenkonzept</strong></em> gemeint ist. Liegt berhaupt eine Analyse der bisherigen grünen Umbaukonzepte und deren Stärken und Schwächen vor? Oder ist das Ganze mehr &#8222;freies Assoziieren&#8220;?</p>
<blockquote><p>Für die Möglichkeit eines solchen Umbaus spricht, dass sich den neoliberal-finanzkapitalistisch geprägten Projekten eines Grünen Kapitalismus ein breites Spektrum von Kräften entgegenstellt, das von grünen und linken Akteur_innen über soziale Bewegungen bis zu strategisch handelnden Unternehmerkreisen und Großunternehmen mit Gewinninteressen an einem ökologischen Strukturwandel der Wirtschaft reicht.</p></blockquote>
<p>Auch hier bleibt unklar, wer mit was genau gemeint ist. Von was für ein &#8222;neoliberal-finankapitalistisch geprägtem Projekt eines grünen Kapitalismus&#8220; ist die Rede?  Wer sind deren Akteure?  Was deren Ziele und Mittel?</p>
<blockquote><p>&#8222;Die zukunftsentscheidende Frage all’ dieser Auseinandersetzungen ist, in welchen gesellschaftlichen Zusammenhängen und von wem eine Grüne Ökonomie durchgesetzt wird. Nimmt der neoliberale Finanzmarktkapitalismus die Grüne Ökonomie als Lebenselixier in sich auf, würden die Produktions- und Lebensweisen zwar ökologischer, doch nicht grundsätzlich anders werden: nicht gerechter, nicht sozialer und nicht demokratischer, ohne wesentliche Veränderung der gegenwärtigen Eigentums-, Verfügungs-, Verteilungs- und Machtstrukturen, ohne Raum für nachhaltige und demokratisch gestaltete gesellschaftliche Naturverhältnisse. Würden stattdessen mit einer Grünen Ökonomie auch die weltgesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zu Gunsten eines postneoliberalen Richtungswechsels verändert und gelänge es, schon im Rahmen der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaften eine emanzipatorische Zeitenwende einzuleiten, könnte dem fordistisch-sozialstaatlich und dem neoliberal regulierten Kapitalismus eine tiefgreifende sozialökologische Transformation folgen – mit offenem Ausgang. Welche Rollen dabei den verschiedenen Entwürfen eines Green New Deal zukommen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Immerhin! Ein Bekenntnis zur Offenheit! Aber der ganze Abschnitt  ist ansonsten von altbekannter &#8222;linker&#8220; Antikapitalismusesotherik durchzogen.  Was offenbar fehlt ist ein gewisses Gespür für Dialektik. Abgesehen davon, dass unklar bleibt, wo für die Verfasser  der Diskussionsgrundlage die vorgestellte Scheidelinie zwischen  <em>&#8222;Lebenselexir des neoliberalen Finanzmarktkapitalismus&#8220;</em> und dem Drang zur  <em>&#8222;sozialökologischen Transformation</em>&#8220; verläuft, vergessen sie offensichtlich, dass man sich die gesellschaftlikchen Kräfteverhältnisse (also gesellschaftlichen und politischen Möglichkeiten) nicht beliebig aussuchen kann, dass in Sachen &#8222;sozialökologischer Umbau der Gesellschaft&#8220; die langfristige Orientierung die gewichtigere ist, Strategie und Taktik nicht durcheinender gebracht werden sollen,  und dass das Eine (notwendig zu kurz greifende) durchaus in das Andere (das nachhaltig Greifende) übergehen kann.</p>
<blockquote><p>&#8222;Zum emanzipatorischen Transformationsprojekt der kommenden Jahrzehnte kann ein Green New Deal allerdings nur dann werden, wenn es durch Verschiebung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse gelingt, einen emanzipatorisch-sozialökologischen Umbau der Wirtschaft mit der Erneuerung der Demokratie zu einem alternativen Gesellschaftsprojekt zu verbinden, das sich vor allem anderen in einer umfassenden Solidarität des Nordens und des Süden bewährt.&#8220;</p></blockquote>
<p>Nun, abgesehen von der problematischen Kategorie des &#8222;Nordens&#8220; bzw. &#8222;Südens&#8220; (wo es um wirtschaftlich relativ starke oder schwache Regionen oder Staaten geht)  könnte man das so stehen lassen. Allerdings fällt hier (erneut) die fehlende Bezugnahme auf gegebene Prozesse der &#8222;nachhaltigen Entwicklung&#8220; auf. Warum ist das so?</p>
<blockquote><p>&#8222;Einem so verstandenen Green New Deal stehen dann all’ die Kräfte entgegen, für die mit einer Grünen Ökonomie zwar die Produktions- und Lebensweisen ökologischer, doch nicht grundsätzlich anders werden sollen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Hier deutet sich ein problematisches (und jedenfalls wenig &#8222;modernistisches&#8220;) Verständnis sozialer Entwicklungen bzw. Emanzipation an. Offenbar werden die nicht als soziale Prozesse begriffen, bei denen sich die Akteure sukzessive neue Sichtweisen, Wünsche oder Möglichkeiten erobern sondern als Kampf der sowieso schon Guten gegen die ewigen Bösen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Hier wird auf E-Autos ohne grundsätzliche Änderung der Mobilitätsstruktur, auf Projekte erneuerbarer Energien in den Händen weniger Konzerne, auf einen harten globalen Kampf um knapper werdende Rohstoffe und eine primär sicherheitspolitisches „Management“ der Klima- und Ernährungskrise gesetzt. In dieser Perspektive investieren Private Equity Fonds wie Blackstone mehrere Milliarden Euro in Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten, staatlich gefördert und mit günstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier wird die Ausplünderung des Planeten mit anderen Mitteln fortgesetzt, wird das mögliche Neue eines Green New Deal vom Alten eines Grünen Kapitalismus stranguliert, sollen die Wachstumsanstöße grüner Investitionen (in Kombination mit weiteren Lohnkürzungen und fortgesetzter Umstellung öffentlicher auf privater Daseinsfür- und vorsorge) deutsche und kerneuropäische Exportübeschüsse auf eine neue Basis und vor allem auf Dauer stellen. Dem entspricht, dass ökologische Technologie nicht mit anderen geteilt, sondern durch exzessiven Patentschutz teuer gehalten werden.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ja, das Böse lauert immer und überall.  Statt die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zu bejammern oder gar zur Legitimation sektierischen Abgrenzungsoptionen zu nutzen, sollte lieber die eigene Programmatik gestärkt werden, d.h. Wege zur solidarischen Welt  entworfen, die  zwar in der eigenen Perspektive streng an den zu lösenden Menschheitsproblemen ausgerichtet sind, aber für den Anfang doch breit genug angelegt, dass der gesellschaftliche Mainstream darauf Platz findet.</p>
<blockquote><p><strong>Drei Dimensionen einer emanzipatorischen sozialökologischen Gesellschaftstransformation</strong></p>
<p>Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme unserer Zeit sind nicht voneinander zu trennen. Ungerechtigkeit führt zur Zerstörung der Umwelt, ob getrieben von Konkurrenz und Wachstumswahn im Zwang der Profitlogik oder bedingt durch die Armut der Ausgebeuteten, die zur Schonung der Natur oft nicht die Wahl haben. Umweltzerstörung führt umgekehrt zu mehr Ungerechtigkeit, weil sie am wenigsten die ökonomisch und politisch Mächtigen der reichen Länder und am stärksten die armen und ausgegrenzten Teile der Menschheit betrifft. Der Wechselwirkung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Konflikten liegen oft undemokratische Herrschafts-, Macht- und Verteilungsverhältnisse und in ihrer Folge nicht-durchhaltbare Konsumwünsche zu Grunde. Ein alternatives Gesellschaftsprojekt umfasst daher ein emanzipatorisches Ganzes sozialer und ökologischer als auch kultureller Transformationsprozesse, das nur als Resultat der Selbstermächtigung und Selbstorganisation unterschiedlicher Akteur_innen im Verlauf einer  Erneuerung der Demokratie entworfen und verwirklicht werden kann.&#8220;</p></blockquote>
<p>Da wird nun alles in einen moralistischen Kulturkampf des Guten gegen das Böse gequetscht.  (Zu lösende) Zielkonflikte kann es im Bemühen um eine nachhaltige Entwicklung offenbar per Definition eigener Gutheit nicht geben.</p>
<p>Betrachten wir die Aussagen im letzten Absatz etwas genauer:</p>
<blockquote><p>Ungerechtigkeit führt zur Zerstörung der Umwelt, ob getrieben von Konkurrenz und Wachstumswahn im Zwang der Profitlogik oder bedingt durch die Armut der Ausgebeuteten, die zur Schonung der Natur oft nicht die Wahl haben.</p></blockquote>
<p>Die gewählte Unbestimmtheit des Begriffs &#8222;Gerechtigkeit&#8220; bzw. &#8222;Ungerechtigkeit&#8220; bestimmt seinen Fetischcharakter d.h. lässt ihn als verdinglichtes Zaubermittel einer Vergemeinschaftung wirken, die Daufgrund der gesellschaftlichen Umstände (noch) nicht bewusst (im bewussten Miteinender) organisiert werden kann. Die unterstellte <em><strong>Logik</strong></em> der Beziehung zwischen Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Man wird zwar nach dem Motto &#8222;<em>suchet, so werdet ihr finden&#8220;</em> eine Reihe von Indizen für eine solche Korrelation finden; doch genauso gut auch für das genaue Gegenteil! Die dem Begriff &#8222;Gerechtigkeit&#8220; verliehene Heiligkeit scheint für die Zielgruppe (unter anderem mich)  einen ähnlichen Zauber auslösen zu sollen wie für religiöse Menschen der Begriff &#8222;Gott&#8220;.  Und so wie &#8222;Gott&#8220; per Definition seiner Projekteure nur als der  liebe Gott vorstellbar ist, (oder je nach aktutem Bedürfnis auch als der gerechte und entsprechend strafende Gott),  scheint mir &#8222;Gerechtigkeit&#8220; für die (vorgestellten) Jünger der <strong><em>Solidarischen Moderne</em></strong> nur als die gute und jedenfalls umweltfreundliche Gerechtigeit denkbar sein zu sollen. Zwar mag das trotzdem irgendwie  zu irgendwie brauchbaren Gedanken und einer vernünftigen Praxis inspirieren, aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit. Und die dadurch nötige Verdrängungsenergie hemmt die rationale (und deshalb auch rationelle) Erfassung der Herausforderung.  In Wirklichkeit sind  nicht einmal die vom &#8222;<em>Wachstumswahn im Zwang der Profitlogik&#8220;</em>  geschaffenen Tätigkeiten auschließlich dem &#8222;Reich des Bösen&#8220; zuzurechnen, etwa wenn sie es Naturfilmern ermöglichen, mehr Menschen eine bessere Vorstellung davon zu vermitteln, was uns da &#8211; etwa durch die Anlage von Palmölplantagen &#8211; tagtäglich an Naturreichtümern verloren geht. Auch dieses Beispiel zeigt im Übrigen: Eine gerechtere Verteilung der Möglichkeit zur Aneignung der entsprechenden Erkenntnisse, bedeutet aller Wahrscheinlichkeit nach &#8211; zunächst einmal &#8211; ein Plus an Ressourcennutzung. Das gilt erst Recht für die gerechte Verteilung der Möglichkeit, sich über diese Erkenntnisse per Internet auszutauschen oder etwa, sich im Ökotourismusurlaub per eigenen Augenschein einen eigenen Eindruck von dem Drama zu verschaffen.</p>
<p>Dass undemokratische Herrschafts-, Macht- und Verteilungsverhältnisse sowohl der Entwicklungsgerechtigkeit (bzw. Chancengleichheit) schaden als auch  der Naturumwelt (und dass nachhaltige Entwicklung deshalb bedeuten muss, beides miteinander ins Benehmen zu setzen und dass dies  nicht ohne<strong><em> ein Plus</em></strong> an Demokratie bzw. Partizipation funktionieren kann, d.h. nicht ohne die Integration immer mehr Menschen in die realen Nachhaltigkeitsprozesse, ist keine Frage. Doch sind <em>&#8222;nicht-durchhaltbare Konsumwünsche&#8220; </em>keineswegs zwangläufig Ergebnis &#8222;<em>undemokratischer Herrschafts-, Macht und Verteilungsverhältnisse&#8220;</em>. Im Gegenteil sind demokratische Verhältnisse ersteinmal die logische Voraussetzung für die Möglichkeit, höhere Löhne zu realisieren  die in der Regel auch die  Arbeitsproduktivität voran bringen und mit denen sich so oder so anspruchsvollere Konsumwünsche erfüllen lassen. (Das Wachstum lauert imer und überall). Der Fehler liegt meines Erachtens darin, nicht nach der <strong><em>Form (bzw. Reform) der Arbeitsteilung</em></strong> zu fragen bzw. nach der Aufhebung der &#8222;verdinglichenden&#8220; Teilung von Arbeit, Genuss und sozialer (bzw. ökologischer) Verantwortung, die tagtäglich aufs Neue und systematisch das einpaufsparadiesische (Un-)Rechtsbewusstsein derer bestimmen, die &#8222;nicht-durchhaltbare Konsumwünsche&#8220; hegen. Siehe: <a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2008/11/23/sind-wir-des-warensinns/" target="_blank">Sind wir des Warensinns</a>.</p>
<blockquote><p>Daraus ergeben sich drei miteinander verflochtene Leitlinien eines emanzipatorischen sozialökologischen Umbaus auf dem Weg zu einer Solidarischen Moderne:</p></blockquote>
<p>(&#8230;)</p>
<blockquote><p>&#8222;Die erste Dimension des sozialökologischen Gesellschaftsumbaus zielt auf eine tiefgreifende Transformation gesellschaftlicher Naturverhältnisse, weg vom profitorientierten Wachstum und hin zu einer global nachhaltigen Entwicklung. Statt die Natur als Objekt grenzenloser Ausplünderung zu vernutzen, geht es um Naturverhältnisse, in denen sich die Emanzipation der Gesellschaft auch  in der Schonung und Bewahrung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen bewährt. Das erfordert, Nahrungsgüter, Energie, Mobilität, Kommunikation und öffentliche Räume anders als bisher zu produzieren, bereitzustellen und zu nutzen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zielende Dimensionen? Naja. Und worauf zielt die erste der künftigen Allianz-Dimensionen? Esrsteinmal auf die Überwindung &#8222;der Profitorientierung&#8220; also des Kapitalismus. Wunderbar! Und, achja: &#8222;das Wachstum&#8220; soll auch dran glauben. Und zur Belohnung, dass die 95 Prozent, die da vielleicht Bedenken haben könnten, still gehalten haben, gibt`s dann eine <em>&#8222;globale nachhaltige Entwicklung&#8220;</em> für alle?</p>
<p>Die Natur <em>&#8222;Objekt grenzenloser Ausbeutung&#8220;</em>?  Grenzenlos!  Was eh schon schlimm genug ist, muss noch eine nicht mehr zu toppende Superlative verpasst bekommen. Damit die gedankliche Begrenztheit des formulierten Ziels (Dinge<strong> <em>anders als bisher</em></strong> produziere<em>n, bereitstellen und nutzen) </em> nicht so sehr aufflällt?</p>
<p>Die Solidarische Moderne soll also sein, 1. Kapitalismusgegner aller Schattierungen vereinigen, damit sie (wir) der Formierung eines &#8222;Ökokapitalismus&#8220; mittels Abschaffung von Wachstum und Privatwirtschaft zuvor kommen, um dann 2.  irgendwie alles irgendwie anders zu machen.</p>
<p><strong>Ich denke, dass ich meine Bemühungen an dieser Stelle lieber abbreche. </strong></p>
<p>Schlusswörter:</p>
<p>Ein Blick auf die Liste der Autoren am Ende des Papiers gibt mir Rätsel auf.  Zumindest von Dieter Klein hätte ich anderes erwartet.  Das Ganze macht den Eindruck, als sei&#8217;s in Zeitstress aus der Hüfte geschossen, und ich denke, dass das ISM nicht schlecht beraten wäre, das Pampflet rasch zu vergessen und einen neuen Versuch zu starten. Statt mit Phrasen aus der Textbausteinmanufaktur linker Identitätsfindungsbemühungen Duftmarken zu setzen, sollten möglichst faktenreich und schonungslos die Herausforderungen in ihrer ganzen &#8222;Pracht&#8220; beschrieben und Forschungsfragen formuliert werden, die an bestehende Ansätze bzw. Ideen anknüpfen wie etwa Green New Deal, Ökosteuern.Ökoaudit, vielleicht auch &#8222;Öffentlich-rechtlicher Bankensektor&#8220; als Grundlage eines &#8222;ethischen Investments&#8220;  und herausfinden, wo die systemischen Fallstricke liegen und <strong><em>wie sie zu beseitigen</em></strong> wären.</p>
<p>Abschließende Bemerkung. Der Allianzbildungsversuch ist Herrman Scheer gewidtmet. Trotzdem ist &#8222;<strong><em>das 2 Grad Ziel&#8220;</em></strong> unberührt von Scheers Kritik daran als Maßstab  des Handelns bzw. Wegweiser in die &#8222;Solidarische Moderne&#8220; genannt. Einem neuen Versuch sollte vielleicht das folgende Zitat von Hermann Scheer vorangestellt werden.</p>
<blockquote>
<blockquote><p>„Die Bilanz aller politischen Klimaschutzbemühungen der UN in den letzten zwanzig Jahren – seit der „Our Common Future“-Konferenz 1990 in Norwegen – ist deprimierend: Die Treibhausgasemissionen sind seitdem um 40 Prozent gestiegen. Ergebnis der mühseligen und prinzipiell unvermeidlichen Kompromissfindung auf UN-Konferenzen war letztlich eine Kompromittierung der internationalen Klimapolitik. Die Klimadiplomatie ist zu einem selbstreferenziellen System geworden, in dem die unabweisbare zentrale Frage nicht gestellt wird: Ist mit den verfolgten Ansätzen jemals ein befriedigendes Ergebnis zu erreichen? Und können UN-Weltkonferenzen über eklatante Weltgefahren überhaupt etwas bewirken?“</p>
<p>(…)</p>
<p>Auf der letzten in Kopenhagen ging es ohnehin nur noch um ein Verhandlungsziel, das bereits eine Teilkapitulation vor der drohenden Katastrophe darstellt: Die Klimagasemissionen sollten nur so begrenzt werden, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre – ausgehend vom Beginn des Industriezeitalters – nicht über 2 Grad Celsius hinausgehen soll. Damit wird eine weitere Zuspitzung der Klimagefahren (von gegenwärtig 385 ppm CO(2)-Anteilen in der Atmosphäre auf 450 ppm) in Kauf genommen.</p>
<p>Den Skandal kann eine Analogie verdeutlichen. Im Jahr 2000 veröffentlichte die UN ihre Millenniumsziele, die unter anderem vorsahen, die Zahl hungernder Menschen von damals 800 Millionen bis 2015 zu halbieren. Wie hätte die Weltöffentlichkeit reagiert, wenn die UN  stattdessen als Millenniumsziel ausgerufen hätte, die Anzahl der hungernden Menschen nicht auf über zwei Milliarden anwachsen zu lassen? Ein solcher Zynismus war aber die Vorgabe für Kopenhagen, wo man sich nicht einmal auf dieses fatalistische Ziel einigen konnte.</p></blockquote>
</blockquote>
<p style="padding-left:60px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Scheer" target="_blank">Hermann Scheer</a> in der <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/global-reden-national-bremsen/" target="_blank">Le Monde Diplomatique vom 18.02.2010</a></p>
<p>Und noch einmal zum &#8222;2 Grad-Ziel&#8220;:</p>
<blockquote><p>„Die 2 Grad, die in Kopenhagen als Obergrenze für die globale Erwärmung vereinbart werden sollten, sind für die Natur zu viel. Eine Welt, die 2 Grad heißer ist, wird etwa eine Welt ohne Korallenriffe sein.“</p></blockquote>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Lovejoy" target="_blank">Thomas Lovejoy</a>, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/warnung-vor-massensterben/" target="_blank">Quelle: Taz vom 10.5.2010</a></p>
<p>hhh</p>
<p>Eine wohl etwas einfühlsamere, gleichwohl kritische und jedenfalls sehr lesenswerte  <a href="http://ifg.rosalux.de/2011/10/12/ja-aber%e2%80%93-zum-ism-diskussionspapier/#more-4243" target="_blank">Kritik an dem Diskussionspapier der ISM</a> <a href="http://ifg.rosalux.de/2011/10/12/ja-aber%e2%80%93-zum-ism-diskussionspapier/#more-4243" target="_blank">gibt es übrigens im Mehring1 Blog von Judith Dellheim.</a></p>
<p>Interessant sind vor allem die folgenden Empfehlung an das ISM:</p>
<blockquote><p>Dem Institut wird daher empfohlen,</p>
<p>1) eine öffentliche Konsultation zu der Frage führen „Was hindert Dich im Alltag daran, immer tatsächlich selbstbestimmt, solidarisch und ökologisch vernünftig zu handeln?“</p>
<p>Die Konsultation könnte Menschen aktivieren und eine öffentliche Debatte befördern. Dabei könnte die kollektive Auswertung der Antworten helfen und zugleich die Arbeit an Konzepten und Einstiegsprojekten unterstützen. Schließlich würden die Antworten sicher auch konkretere Aussagen zu den Problemverursachern, den zerstörerischen Produktions-, Wirtschafts- und Konsumtionsstrukturen ermöglichen.</p>
<p>2) könnte eine „Watch- und Evaluierungsgruppe“ Privatisierungsvorhaben zu öffentlichen Themen machen und erfolgte Privatisierungen bzw. PPP nach ihren gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen evaluieren.</p>
<p>3) sollten ausgehend von den Darlegungen im ISM-Papier  (S. 15-19) Aktivitäten unterstützt werden, die gegen Privatisierungen und Megaprojekte – insbesondere solche, die militärisch genutzt werden sollen oder können – gerichtet sind. Zugleich sollten Aktionen zu Arbeitszeitverkürzung, existenzsichernden Einkommen und zur Einführung, Wiedererhebung bzw. Reform einer Finanztransaktions-, der Vermögens- und Erbschaftssteuer unterstützt werden.</p></blockquote>
<p>Kann das nur unterstützen, wenngleich die Frage nach der &#8222;Selbstbestimmtheit&#8220; m.E. um Fragen nach Möglichkeiten des Aufeinander-Abstimmens ergänzt werden müsste. Und die Forschungs und Praxisfragen insgesamt noch einmal durchdacht werden sollten. Etwa fehlt mir der Bezug auf  Nachhaltigkeitsstrategien, d.h. Fragen nach deren Potenzial und wie &#8222;emanzipatorisches&#8220; Eingreifen aussehen könnte.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/okokapitalismus-sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll-okosozialismus/'>Ökokapitalismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/'>Ökosozialismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/die-linke/'>die Linke</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/entfremdung/'>Entfremdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/fetischcharakter/'>Fetischcharakter</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/globalisierung/'>Globalisierung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okologischer-new-deal/green-new-deal/'>Green New Deal</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/menschwerdung/'>Menschwerdung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/produktionszweck/'>Produktionszweck</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/produktivkrafte/'>Produktivkräfte</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a> Tagged: <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/allianz/'>Allianz</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/institut-solidarische-moderne/'>Institut Solidarische Moderne</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/tag/ism/'>ISM</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3345/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3345&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Über Bevökerungspolitik und Überausbeutung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hhirschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökosozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Weils auf &#8222;utopia.de&#8220; grad Thema ist. Ein heikles Thema mit dem viel Schindluder getrieben werden kann, und deshalb ist der hervorragende 3Sat-Beitrag auch sehr wertvoll. Meine Meinung: Das Problem heißt Kapitalismus und das Problem zu bewältigen heißt: weltweite Etablierung neuer Produktions/Aneignungsbedingungen die ein weltgemeinschaftliches Ressourcenmanagement bzw. Nachhaltigkeitsmanagement erlauben. Und das noch größere Problem heißt. Das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3320&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weils auf &#8222;utopia.de&#8220; grad Thema ist. Ein heikles Thema mit dem viel Schindluder getrieben werden kann, und deshalb ist der hervorragende 3Sat-Beitrag auch sehr wertvoll.</strong></p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/10/12/uber-bevokerungspolitik-und-uberausbeutung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/v-fKiykAu2c/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Meine Meinung: Das Problem heißt Kapitalismus und das Problem zu bewältigen heißt: weltweite Etablierung neuer Produktions/Aneignungsbedingungen die ein weltgemeinschaftliches Ressourcenmanagement bzw. Nachhaltigkeitsmanagement erlauben. Und das noch größere Problem heißt. Das muss in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten auf den Weg gebracht sein.</p>
<p>Wo sich kapitalistische Verhältnisse neu entwickeln, produziert das immer noch &#8211; wie stets in der Geschichte &#8211; die Trennung der Landbevölkerung von ihren Produktions- bzw. Überlebensmitteln. Hunger gibt es derzeit vor allem in der Landbevölkerung.wo sich derartige Prozesse abspielen. Die Konkurrenz industriell erzeugter Güter und die Industrialisierung der Landwirtschaft enteignet die traditionellen Landbewirtschafter und bietet zugleich andere Existenzmöglichkeiten, die auf (kapitalistische) Trennung von Produktion und Konsum <a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2008/11/23/sind-wir-des-warensinns/" target="_blank">mit entsprechenden Bewusstseinslücken </a>beruhen.</p>
<p>Erst in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Megastadt" target="_blank">Megastädten </a>angekommen, ist Bevölkerungswachstum zugleich eine Wirkung von Armut und Perspektivlosigkeit und Grundlage deren Reproduktion. Das löste sich in der Geschichte immer wieder durch Produktivkraftentwicklungen auf, die allerdings zur Voraussetzung eine Minimierung der &#8222;Überbevölkerung&#8220; haben &#8211; in Europa durch Hungersnöte und Auswanderung bewirkt, in Amerika u.a. durch Siedlerbewegungen. Dieses &#8222;Ventil&#8220; versucht die EU grad zu verstopfen. Es funktionierte auch nicht mehr wirklich, und die Emanzipation der &#8222;Schwellenländer&#8220; verschärft am Ende, wie wir wissen, sogar noch das Problem der Überausbeutung durch die hochproduktive Wirtschaft der Industrieländer.</p>
<p>Bevölkerungssoziologen des deutschen Hitlerfaschismus hatten die Entwicklungsbedingungen Europas und der USA studiert und daraus den Schluss gezogen, dass man das Problem mit Mord und Todschlag und einer Unterteilung der für &#8222;überlebenswert&#8220; erachteten Bevölkerungsgruppen in gut lebende &#8222;Herrenvölker&#8220; und aufs Existenzminimum reduzierte &#8222;Sklavenvölker&#8220; &#8222;endlösen&#8220; kann. Und es ist auch Teil des Wettlaufes in dem wir uns befinden, einer solchen &#8211; in Zukunft durchaus denkbaren &#8211; Option entgegen zu wirken.</p>
<p>Unter den Voraussetzung eines weltgemeinschaftlichen Nachhaltigkeitsmanagement könnten sich sicher mehr Menschen als sieben oder acht Milliarden ernähren, aber natürlich wird dabei die bloße Zahl der Menschen auch ein Thema sein müssen.</p>
<p><strong>Sehenswert zum Thema auch das Interview mit Jean Zigler</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://oekohumanismus.wordpress.com/2011/10/12/uber-bevokerungspolitik-und-uberausbeutung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/aCgeRsB1oN0/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/'>Ökosozialismus</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/gesellschaft/'>Gesellschaft</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/globalisierung/'>Globalisierung</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/produktivkrafte/'>Produktivkräfte</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/okosozialismus/sozialismus-als-prozess-okosozialismus-blogroll/'>Sozialismus als Prozess</a>, <a href='http://oekohumanismus.wordpress.com/category/zukunft/'>Zukunft</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oekohumanismus.wordpress.com/3320/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oekohumanismus.wordpress.com/3320/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oekohumanismus.wordpress.com&amp;blog=1261185&amp;post=3320&amp;subd=oekohumanismus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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