Ein Satireblog sei vorgestellt:
Die Achse des Blöden! Alles wesentliche geht aus der Selbstdarstellung hervor:
DIE ACHSE DES BLÖDEN ist ein Zusammenschluss von Journalisten und Schriftstellern. Ihr Weblog zählt zu den meist besuchten Deutschlands und ist für viele Leser zu einem Leitmedium für politische Analyse und Kritik geworden. DIE ACHSE DES BLÖDEN bietet Raum für unabhängiges Denken. Ihre Autorinnen und Autoren lieben die Freiheit und schätzen die Werte der Aufklärung. Sie versuchen populären Mythen auf den Grund zu gehen, und sind skeptisch gegenüber Ideologien. Die Themen des Weblogs reichen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Populärkultur, Reiseberichten und den Abenteuern des Alltags.
Einige Kostproben:
“Natürlich ist die Tatsache, daß der Mond eine Rückseite hat, die er uns nie zeigt, ein ungeheurer Denkanstoß. Und was ist Denken überhaupt, wenn nicht das Suchen nach und der Umgang mit Rückseiten aller Art? Es gibt noch mehr Hinweise auf diese wesensmäßige Verbindung: so gehört der Mond zur Nacht wie der Philosoph; wahre Geistestätigkeit fängt bekanntlich nicht vor Sonnenuntergang an, denn nach Hegels Diktum beginnt die Eule der Minerva erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug. Am Himmel sieht der Mond nicht nur aus wie ein Kopf, er hat sogar dieselbe Farbe wie Gehirnmasse.”
Burkhard Müller-Ullrich Mondgedenken, Mondgedanken
Im Mittelalter glaubte man die Erde sei eine Scheibe, heute an menschgemachten Klimawandel. Kleine Primaten sind wir, die sich anmaßen das Weltklima zu kontrollieren”
David Harnasch 16.07.2009 21:39
“Tourismus ist für Grüne prinzipiell böse und zu bekämpfen, weil er Energie benötigt. Menschen, die sich spaßeshalber ins Auto oder Flugzeug setzen, sind Umweltstrolche, die es umzuerziehen gilt, notfalls per Gesetz…”
Wolfgang Röhl (Gastautor) Aber Halo! Eine grüne Feriengeschichte
Vera bald wieder Querfeldein?
Guido Westerwelle demonstriert in seinem Sommerinterview mit dem ZDF wieder Standfestigkeit. Er will eine bürgerliche Regierung aus Union und FDP oder tapfer weiter in der Opposition bleiben. Seiner Partei ist die neue Zuverlässigkeit jedenfalls gut bekommen. Die Liberalen gewinnen weiter an Zustimmung. Die wäre mit Sicherheit noch größer, wenn die Union zu Guttenberg nicht hätte.”
Vera Lengsfeld Doppeltagebuch 1989/2009-9. August
Vera Lengsfelds Abschiedsgeschenk an die CDU:
Hier ist tatsächlich mehr…
“In der Hauptstadt kümmert man sich wenig um die Bedürfnisse der produktiven Steuermittelerwirtschafter. Hier wird entweder Party gemacht , oder demonstriert, oder beides. Heute war die Innenstadt im Bereich der Bannmeile gesperrt, weil die öffentliche Vereidigung von Rekruten der Bundeswehr einigen Linken nicht gefällt. Sie wollen nicht nur dagegen demonstrieren, sondern auch „kämpfen“. Eine ausführliche Farbbroschüre, die seit Wochen in Berlin verbreitet wird, gibt Anweisungen: „Ab Oberstleutnant: Schienbein treten, Ohrfeige, Auto abfackeln. Ab General: nicht zögern. Reinhauen. Und zwar richtig.“
Vera Lengsfeld Doppeltagebuch 1989/2009-20. Juli
„Bild“ beschäftigt sich heute mit einem linksextremistischen Flyer, der in brutaler Weise zu Gewalt gegen Soldaten aufruft. Auffällig ist die gute Druckqualität des Machwerkes. Nachdem die DDR als Zahlmeister nachhaltig ausgefallen ist, scheint es der Szene dennoch nicht an Geld zu mangeln. Der Verdacht besteht, dass der Steuerzahler den Druck bezahlt hat, über den Umweg eines der zahlreichen Programme „gegen rechts“. Wenn das so ist, hätte sich wieder einmal Lenins Spruch bewahrheitet, nachdem die Bürgerlichen selbst die Stricke bezahlen, an denen man sie aufhängt. Nur, dass der Steuerzahler im Unklaren darüber gehalten wird, was mit seinem Geld geschieht. An Deutlichkeit lässt das Blatt nichts zu wünschen übrig: „Ab Oberstleutnant: Schienbein treten, Ohrfeige, Auto abfackeln. Ab General: nicht zögern. Reinhauen. Und zwar richtig.“ So neu, wie „Bild“ glaubt, ist der Hass nicht, der uns hier entgegenschlägt. Wir begegnen ihm auf den „revolutionären“ 1. Mai-Demos. Wir begegnen ihm aktuell in der Diskussion um die rechts-, linksextremistische Gewaltspirale in Friedrichshain. Von den Linken wird laut Mitgefühl für das Opfer der rechtsextremen Schläger gefordert, gleichzeitig aber eiskalt jedes Mitgefühl für die Opfer linksextremer Gewalttaten nicht nur abgelehnt, sondern regelrecht verteufelt”
Vera Lengsfeld 17.07.2009 Doppeltagebuch 1989/2009-17. Juli
Herr Ströbele von den Grünen erschien und schüttelte einigen Vertretern des Schwarzen Blocks die Hand. Er sah demonstrativ nicht in unsere Richtung.
Vera Lengsfeld 19.07.2009 Doppeltagebuch 1989/2009-19. Juli
Inzwischen gibt es eine Entwicklungshilfeindustrie, die davon lebt, dass Afrika bedürftig ist und die überflüssig wird, wenn der Kontinent sich selbst versorgt. Die wirkungsvollste Hilfe für Afrika wäre , es von den Entwicklungshelfern zu erlösen.
Vera Lengsfeld 10.07.2009 22:35 Doppeltagebuch 1989/2009-10. Juli
Fast eine viertel Million Euro lässt sich die notorisch klamme Stadt Augsburg und ihre Landschaftspflegeverband die Aktion „Prima Klima in Augsburg“ kosten. Das Geld fließt in so dringende Aktionen wie „Klimafrühstücke“, „Klimapatenschaften“ oder die Ausbildung von Schülern zu „Energiededektiven“.
Vera L bereitet weiterhin ihren Abflug zur FDP vor: nach der Wahl greift sie ihre Busenfreundin frontal an. Außerhalb von Friedrichtshain-Kreuzberg hätte sich die Kanzlerin zu zugeknöpft präsentiert, Ihre Plakate hätten keine Inhalte zu bieten. Oder die seien sehr platt.
Vera Lengsfeld 27.09.2009 22:25
Doppeltagebuch 1989/2009- 27. September
“Das eine Schwarz-Gelbe Regierung möglich ist, verdeckt das schlechteste Wahlergebnis der CDU seit 1949. Von Kanzlerinnenbonus keine Spur. Wie bei der Europawahl haben die vielen Bilder und Großraumplakate von Merkel, die den inhaltlichen Wahlkampf ersetzen sollten, der Partei keine Stimmen gebracht.”
Schwunghafte Argumente ohne ideologische Scheuklappen:
EEG blöd! Unis in Deutschland nicht elitär genug!
Ende vergangener Woche hatte ich die Ehre, als Podiumsgast an der German Conference at Harvard teilnehmen zu dürfen. Diese Konferenz wird seit einigen Jahren mit deutlich wachsendem Zuspruch allein von deutschen Studenten in Harvard organisiert. In diesem Jahr haben sich unter anderem Klaus Kleber vom ZDF, Kent Nagano, die Staatssekretärin Anette Widmann-Mauz und Daniel Schrag, der Berater des Präsidenten in wissenschaftlichen und technologischen Fragen verpflichten lassen.
Schon dass deutsche Professoren ihren Studenten niemals eine solche hochkarätig besetzte Veranstaltung überlassen würden, sagt viel über den Unterschied zwischen den Universitäten beider Länder aus. Abgesehen von der Professionalität und der sympathischen Lockerheit, die ich bei akademischen Ereignissen in Deutschland schmerzlich vermisse. Hier gilt das Argument noch etwas. Mehr noch, Argumente wurden mit Schwung und Witz vorgetragen. Da es keine ideologischen Scheuklappen gab, kam Deutschland nicht immer gut weg. Das begann schon mit der Keynote- Address von Daniel Schrag (…)
Im Unterschied zum „Klimaberater“ unserer Kanzlerin Schellnhuber, der sogar für Berlin voraussagen kann, um wie viel wärmer es in den nächsten Jahren in der Stadt wird, nämlich 3 Grad, betonte Schrag immer wieder, dass niemand wissen kann, welche Entwicklungen es geben wird. Sicher scheint nur zu sein, dass der CO2 der letzen Jahrzehnte so hoch war, wie noch nie in der Erdgeschichte. Und weil niemand weiß, was das für Auswirkungen haben kann, ist es gut, für eine Reduktion zu sorgen. Aber wie? Hier, so Schrag, kann man von Deutschland lernen. Die fast 20%ige Reduktion, die Deutschland in den letzten 20 Jahren erreicht hat, sind ein Ergebnis der vollständigen Modernisierung in den Neuen Ländern.
Also: die USA müssen nach diesem Vorbild ihre Infrastruktur modernisieren. Zweitens ist das deutsche Ingenieurwesen ein Beispiel dafür, dass Investition in Forschung lohnt. Drittens aber, das ist die wichtigste Lehre aus der deutschen „Klimapolitik“: „Hände weg von staatlich implementierten Technologien !!!!“ Nanu, wir sind doch Weltmeister in Wind-, und Solarenergie? Mit ein paar Folien, die beeindruckende Zahlen zeigen, wie man sie in Deutschland in dieser Dichte selten zu sehen bekommt, bewies Schrag, dass nur die in seinen Augen aberwitzige Subvention der erneuerbaren Energien diesen Scheinerfolg hervorgebracht hat. Bei der Sonne hat uns bereits Spanien (ohne hohe Subventionen), bei Wind China den Rang abgelaufen. Beide Energien werden in Deutschland trotz aller Bemühungen nicht zu wirklichen Alternativen werden. Für Schrag der Beweis, dass trotz massivsten Einsatzes von Steuergeldern nicht viel mehr als die klimapolitische Variante Patomkinscher Dörfer entstanden ist.
(…) Das bestätigt zu bekommen, dafür hat sich die Reise schon gelohnt. Apropos Selbsttäuschung: Auf einem Podium wurde die Frage diskutiert: „Where ist the next Harvard?“ trotz aller staatlich implementierten Exzellenz- Initiativen offenbar nicht in Deutschland. Denn trotz solcher Programme, fördert Deutschland, dessen Universitäten einmal zu den besten der Welt gehörten, eben nicht Exzellenz, sondern die Breite, also das bestenfalls Mittelmaß. Ein amerikanischer Professor zog einen spöttischen Vergleich: Solange man in Deutschland nach dem neomaoistischen Motto verfahre: „Lasst tausend Blumen blühen“ könne es mit den Spitzenleistungen nichts werden. Wie wahr!
Vera Lengsfeld 22.02.2010 19:38
Alkohol beflügelt
Gut dass Jack (thanks God, he is American and his last name is Daniel´s) neben mir sitzt und eine Flasche Hoffnung dabei hat. Mit jedem Schluck wächst meine Zuversicht, dass ich eines Tages in der Lage sein werde, mir ein Business Class Ticket zu leisten.
Aus einem Reisebericht von Tim Maxeiner
Kein Kapitalismus denkbar ohne Kultur und Kunst
Verteidigung des Kapitalismus
Zehn Argumente zur Beibehaltung einer ungeliebten Wirtschaftsweise – und eines dagegen
1. Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine
2. Kapitalismus schafft Arbeitsplätze
3. Kapitalismus ist gesund
4. Im Kapitalismus wird mehr für Bildung getan
5. Kapitalismus fördert den Fortschritt
6. Im Kapitalismus gedeiht die Gleichberechtigung
7. Kapitalismus ist der beste Verbündete der Freiheit
8. Kapitalismus braucht Frieden
9. Kapitalismus führt zu mehr Umweltschutz
10. Im Kapitalismus florieren die Künste
Michael Miersch 02.07.2009 16:50
No we can’t!
Das Klima-Zitat des Tages (43)…
…stammt heute von Barack Obama: “We can’t control nature.” (Vom amerikanischen Präsidenten gesagt im Zusammenhang mit dem Erdbeben in Chile am 27.2.2010). Gefunden von Achse des Guten-Leser Jan Stunnenberg.

Forum Umwelt & Entwicklung
Harald Schumann, Christiane Grefe Der globale Countdown Finanzcrash, Wirtschaftskollaps, Klimawandel. Wege aus der Weltkrise.
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